Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Diskussionspapier Drogen und KonfliktDrogen und gewalttätige Auseinandersetzungen sind eng miteinander verknüpft. Illegale Drogenökonomien entstehen oft in den Konfliktregionen fragiler Staaten. Gewalttätig ausgetragene Konflikte wiederum sind in Ländern besonders häufig, wo Hauptanbaugebiete von Drogenpflanzen liegen oder zentrale Routen illegalen Drogenhandels hindurchführen. Gewinne aus Drogengeschäften spielen oft eine entscheidende Rolle in gewalttätigen Auseinandersetzungen rivalisierender Gruppen. Die Verknüpfung von Drogen und Konflikten ist damit eine ernstzunehmende Gefahr für Entwicklungsprojekte in Ländern wie Afghanistan, Kolumbien oder Bolivien. Deutsche und multilaterale EZ-Vorhaben müssen diese Thematik berücksichtigen, wenn sie eine nachhaltige Entwicklung anstreben. Das im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit erstellte Diskussionspapier des Programms Entwicklungsorientierte Drogenkontrolle zeigt den Zusammenhang zwischen Drogen und Konflikt auf und gibt Empfehlungen für die Entwicklungszusammenarbeit.
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