Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Dr. Linda Helfrich Tel.: +49 6196 79-3466 Fax: +49 6196 79-803466 E-Mail: eod-info@giz.de |
Drogen
Anbau, Handel und Konsum illegaler Drogen sind in zahlreichen Entwicklungs- und Transformationsländern ein großes Entwicklungshemmnis. Entwicklungsprobleme begünstigen den Anbau von Drogenkulturen und Drogenmissbrauch, die wiederum eine nachhaltige Entwicklung von Menschen und Gemeinden behindern, indem sie Armut, Gesundheits- und andere Entwicklungsprobleme verstärken. Das BMZ und die GIZ sind die einzigen nationalen Institutionen, die das Thema „Entwicklungsorientierte Drogenpolitik (EOD)“ systematisch und überregional in der internationalen und deutschen Entwicklungszusammenarbeit bearbeitet. Entwicklungsorientierte Drogenkontrolle stellt die Wechselwirkungen von Armut und Drogenproblematik in den Mittelpunkt seines Ansatzes und will gemeinsam mit und in den betroffenen Entwicklungs- und Transformationsländern, Drogenprobleme mit nachhaltiger Armutsbekämpfung eindämmen. Innerhalb der Entwicklungsorientierten Drogenpolitik bestehen zahlreiche Schnittstellen zu entwicklungspolitisch wichtigen Aufgaben. Beispiele hierfür sind Armutsbekämpfung, Gesundheits- und Jugendförderung, HIV/AIDS-Prävention, Ländliche Entwicklung sowie Krisenprävention und Konfliktbearbeitung. |