Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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ErnährungssicherungDie Bilanz des letzten Jahrzehnts ist ernüchternd. Hunger und Unterernährung sind nach wie vor bittere Wirklichkeit für mehr als 800 Millionen Menschen auf dieser Erde. Das sind 15 Prozent der Weltbevölkerung, denen es an ausreichender Nahrung fehlt, um ein gesundes und produktives Leben führen zu können. Ausreichend gesunde Nahrung ist nicht nur eine humanitäre Verpflichtung, sie ist ein fundamentales Recht eines jeden Einzelnen, ein Menschenrecht. Das Thema Ernährungssicherung ist seit langem ein Schwerpunkt-Thema in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Auch in dem Aktionsprogramm der Bundesregierung "Armutsbekämpfung – eine globale Aufgabe" vom April 2001 hat es eine hohe Priorität. Die Ursachen von Hunger sind vielfältig und komplex. Beeinflussende Faktoren reichen von unzureichenden Produktionsgrundlagen über die Bildungssituation hin zu Hygiene und Gesundheitsaspekten. Hunger kann ebenso armutsbedingt sein, ist aber auch vermehrt durch Konflikte und Katastrophen ausgelöst. In der deutschen Entwicklungszusammenarbeit liegen erprobte und wirksame Ansätze der Ernährungssicherung vor. Sie leisten situationsbezogen einen maßgeblichen Beitrag zur Verringerung von Hunger und Unterernährung.
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