Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Naturschutz BayangaProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Naturschutz Bayanga
AusgangssituationIm Südwesten der Zentralfrikanischen Republik liegt das 1990 ausgewiesene Schutzgebiet "Dzanga-Sangha" (Réserve Spéciale des Forêts Denses de Dzanga-Sangha). Es ist aufgrund seiner Biodiversität, insbesondere durch zahlreiche große Säugetiere wie Waldelefanten, Waldbüffel, Flachland-Gorilla, von überregionaler Bedeutung. Teile des Gebiets unterliegen einem totalen Nutzungsverbot, andere Zonen sind für kommerzielle Zwecke wie Holzeinschlag und Jagd sowie für die traditionelle Nutzung durch die ansässige Bevölkerung freigegeben. Während die ursprünglich hier lebende Bevölkerung, darunter Aka-Pygmäen und eine Fischerei betreibende Bantugruppe, keinen schädlichen Einfluss auf die Natur ausüben, betreiben die durch die Holzunternehmen aus verschiedenen Landesteilen angezogenen Immigranten neben der Lohnarbeit auch Landwirtschaft. Dabei werden die zugelassenen Anbauzonen oft überschritten, es besteht eine Tendenz zur illegalen Ausweitung der Flächen im Umfeld des Schutzgebietes sowie zur unkontrollierten Jagd. ZielDer WWF begann 1989 zum Schutz der natürlichen Ressourcen in der Zentralafrikanischen Republik mit der Unterstützung der Verwaltung der Schutzgebiete. Im Vordergrund stand die Überwachung der geschützten Gebiete, später kamen Entwicklungsaktivitäten zu Gunsten der Bevölkerung hinzu, die dem Konzept "Integrated Conservation and Development Project" (ICDP) entsprechen. Zielgruppen sind die dörfliche Bevölkerung und die am Schutz und an der Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen in den Randzonen und im Schutzgebiet "Dzanga-Sangha" Beteiligten. VorgehensweiseDas Projekt hat folgende Aufgaben:
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