GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.

Suche 
Projekte > Kurzbeschreibungen > Schutz und Management der natürlichen Ressourcen

Ansprechpartner


Herr Paul Lutz
E-Mail: paul.lutz@giz.de

Schutz und Management der natürlichen Ressourcen

Programmkurzbeschreibung

Bezeichnung: Schutz und Management der natürlichen Ressourcen
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Benin
Politischer Träger: Landwirtschaftsministerium und Umweltministerium in Benin
Gesamtlaufzeit: Januar 2004 bis Dezember 2014

Ausgangssituation

Die Land- und Forstwirtschaft sorgt für 38 Prozent des Bruttosozialproduktes. An ihr hängen 70 Prozent der Arbeitsplätze und 90 Prozent der Exporteinnahmen – sie ist also der Motor der beninischen Wirtschaft. Der langfristige Erhalt bzw. Ausbau des Land- und Forstwirtschaft wird davon abhängen, ob die natürlichen Ressourcen nachhaltig bewirtschaftet werden. Derzeit ist dies jedoch nicht gewährleistet: Der Bevölkerungsdruck nimmt zu, die Bodenfruchtbarkeit und das Ertragspotentials nehmen ab. Die vorrangige Stellung der Baumwolle ist mit Anbau- und Einkommensrisiken und der Abhängigkeit vom Weltmarkt verbunden. Der Zugang zu Boden ist aufgrund eines überholten Bodenrechts nicht gesichert. Es gibt Konflikte zwischen „Landnutzern“ und „Landschützern“. Fachministerien und Kommunen sind noch nicht ausreichend in der Lage, Ressourcenschutz und -nutzung zu planen, zu koordinieren und umzusetzen.

Ziel

Die Landbevölkerung soll einen größeren Nutzen aus der Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen im ländlichen Raum ziehen. Ziel ist es, Familien ein höheres Einkommen zu ermöglichen und die soziale Infrastruktur sowie die Verfügbarkeit von Wasser und Brennholz zu verbessern.
Die Programmkomponente „Management des Biosphärenreservates Pendjari“ zielt auf einen Ausgleich zwischen Schutz- und Nutzungsaspekten. Die Anrainerbevölkerung und das Parkmanagement sollen gemeinsam und zu beiderseitigem Nutzen das Biosphärenreservat Pendjari bewirtschaften.
Auch bei der Bewirtschaftung der staatlichen Teakwälder sollen sich die lokale Bevölkerung, Privatunternehmen und öffentliche Institutionen hoheitliche und wirtschaftliche Aufgaben teilen.

Vorgehensweise

Das Landwirtschafts- und das Umweltministeriums werden zur Reorganisation und zur Erarbeitung und Verabschiedung des neuen Bodenrechtes beraten. Ferner soll das Ressourcenmanagement zum Teil dezentral übernommen werden. Entwickelt werden Managementinstrumente wie Umweltinformationssysteme. Außerdem werden die beiden Minsterien darin unterstützt, ihre Abstimmungsprozesse zu verbessern.

Mit der Dezentralisierung ging 2002 die Verantwortung für das Management der natürlichen Ressourcen auf die Kommunen über. Ihre Kapazität zur Analyse, Planung und Reglementierung der gemeinschaftlichen Ressourcennutzung soll gestärkt werden. Dazu gehört auch die Bereitstellung verbesserter Methoden und Verfahren nachhaltiger Ressourcennutzung. Regionaler Schwerpunkt des Vorhabens sind die beiden nördlichen Departements Atakora und Donga und die Förderung der dortigen ressourcenschonenden, kleinbäuerlichen Baumwollproduktion.
Das Programm wird in enger Kooperation mit der KfW Entwicklungsbank durchgeführt.

Weitere Informationen


GIZ-Weltweit

Ansprechpartner


Herr Paul Lutz
E-Mail: paul.lutz@giz.de
© © Copyright by GIZ. Alle Rechte vorbehalten.
Jobs und Karriere | Publikationen | Newsletter | Ausschreibungen | Presse | Kontakt | Sitemap | Login