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Schutz und Management der natürlichen RessourcenProgrammkurzbeschreibung
Bezeichnung: Schutz und Management der natürlichen Ressourcen
AusgangssituationDie Land- und Forstwirtschaft sorgt für 38 Prozent des Bruttosozialproduktes. An ihr hängen 70 Prozent der Arbeitsplätze und 90 Prozent der Exporteinnahmen – sie ist also der Motor der beninischen Wirtschaft. Der langfristige Erhalt bzw. Ausbau des Land- und Forstwirtschaft wird davon abhängen, ob die natürlichen Ressourcen nachhaltig bewirtschaftet werden. Derzeit ist dies jedoch nicht gewährleistet: Der Bevölkerungsdruck nimmt zu, die Bodenfruchtbarkeit und das Ertragspotentials nehmen ab. Die vorrangige Stellung der Baumwolle ist mit Anbau- und Einkommensrisiken und der Abhängigkeit vom Weltmarkt verbunden. Der Zugang zu Boden ist aufgrund eines überholten Bodenrechts nicht gesichert. Es gibt Konflikte zwischen „Landnutzern“ und „Landschützern“. Fachministerien und Kommunen sind noch nicht ausreichend in der Lage, Ressourcenschutz und -nutzung zu planen, zu koordinieren und umzusetzen. ZielDie Landbevölkerung soll einen größeren Nutzen aus der Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen im ländlichen Raum ziehen. Ziel ist es, Familien ein höheres Einkommen zu ermöglichen und die soziale Infrastruktur sowie die Verfügbarkeit von Wasser und Brennholz zu verbessern. VorgehensweiseDas Landwirtschafts- und das Umweltministeriums werden zur Reorganisation und zur Erarbeitung und Verabschiedung des neuen Bodenrechtes beraten. Ferner soll das Ressourcenmanagement zum Teil dezentral übernommen werden. Entwickelt werden Managementinstrumente wie Umweltinformationssysteme. Außerdem werden die beiden Minsterien darin unterstützt, ihre Abstimmungsprozesse zu verbessern. Mit der Dezentralisierung ging 2002 die Verantwortung für das Management der natürlichen Ressourcen auf die Kommunen über. Ihre Kapazität zur Analyse, Planung und Reglementierung der gemeinschaftlichen Ressourcennutzung soll gestärkt werden. Dazu gehört auch die Bereitstellung verbesserter Methoden und Verfahren nachhaltiger Ressourcennutzung. Regionaler Schwerpunkt des Vorhabens sind die beiden nördlichen Departements Atakora und Donga und die Förderung der dortigen ressourcenschonenden, kleinbäuerlichen Baumwollproduktion. Weitere Informationen
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