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Ansprechpartner


Herr Wulf Goretzky
Tel.: +387 33 220 596
E-Mail: wulf.goretzky@gtz.de

Programm Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Bosnien und Herzegowina

Programmkurzbeschreibung

Bezeichnung: Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Bosnien und Herzegowina
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Bosnien und Herzegowina
Partner: Ministerium für Außenhandel und wirtschaftliche Beziehungen
Gesamtlaufzeit: Januar 2003 bis Dezember 2007

Ausgangssituation

Der Staat Bosnien und Herzegowina ist nach wie vor in verschiedene Landesteile (Entitäten) aufgeteilt. Erst allmählich entstehen gesamtstaatliche Strukturen und ein einheitliches Wirtschaftsgebiet. Die wirtschaftliche Leistung beträgt immer noch weniger als die Hälfte des Vorkriegsniveaus. Die Arbeitslosigkeit wird auf über 40 Prozent geschätzt, ausländische Direktinvestitionen fließen nur spärlich. In einigen Branchen zeichnen sich Potenziale ab, zum Beispiel in der Bekleidungs-, Möbel- und Automobilzuliefererindustrie. Auch die Tourismus-branche erholt sich. Nach wie vor steht Bosnien und Herzegowina unter internationaler Aufsicht. Für den Aufbau eines funktionsfähigen Staates ist die Entwicklung einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft vordringlich.

Ziel

Ziel des Programms ist es, private Unternehmen ausgewählter Branchen bei der Erschließung ihrer Wachstums- und Entwicklungspotenziale zu unterstützen. Arbeitsplätze werden gesichert und geschaffen, wenn Unternehmen wettbewerbsfähig sind und ihre Wertschöpfung steigern. Es sollen daher Investitionen angeregt, Rahmenbedingungen verbessert und Marktchancen im In- und Ausland erschlossen werden.

Vorgehensweise

Die GTZ berät Branchen, in denen sich eine wirtschaftliche Erholung abzeichnet (Leichtindustrie), die erste regionale Schwerpunkte bilden (Holz/ Möbel) oder die beschäftigungspolitisch relevant sind (Tourismus). In diesen Branchen wird die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, ihren Zulieferern und/oder Abnehmern, zwischen den Kammern, Verbänden und technischen und Hochschulen, zwischen Anbietern von Unternehmensdienstleistungen, Prüflaboratorien, Banken und staatlichen Stellen Schritt für Schritt entwickelt.
Parallel werden Gemeinden beim Aufbau einer Wirtschaftsförderung unterstützt. Hierbei soll der Schwerpunkt auf der Förderung von Existenzgründungen liegen. Darüber hinaus werden politische Träger und die Ministerien der Entitäten bei der Verbesserung von Rahmenbedingungen beraten. Zudem wurden Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft (Public-Private-Partnerships) aufgebaut.
Ko-Finanzier des Programms ist die Schweizerische Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA).


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E-Mail: wulf.goretzky@gtz.de
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