GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.

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Themen > Soziale Entwicklung > Soziale Sicherheit > Soziale Sicherung > Ansatz > Soziale Absicherung im Krankheitsfall

Ansprechpartner

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Dr. Christian Pfleiderer
Tel.: +49 6196 79 1592
Fax: +49 6196 79 80 1592
E-Mail: christian.pfleiderer@giz.de

Soziale Absicherung im Krankheitsfall

Traditioneller afrikanischer Junge beim Arzt, er beobachtet den Arzt beim aufziehen einer Spritze.

Weltweit benötigen etwa 1,3 Milliarden Menschen einen angemessenen und bezahlbaren Zugang zu medizinischer Versorgung und zur Gesundheitsvorsorge. Hohe individuelle Zuzahlungen für Gesundheitsleistungen haben jedes Jahr schwere finanzielle Folgen für Millionen Menschen und treiben viele unmittelbar in die Armut. Oft bleiben Krankheiten aufgrund der hohen Kosten unbehandelt und führen zum Verlust der Arbeitsfähigkeit.

Gleichzeitig sind Arme anfälliger für viele Krankheiten:                  Arme Bevölkerungsgruppen sind schlechter ernährt, die Menschen leben unter unzureichenden sanitären Bedingungen und haben häufig keinen Zugang zu sauberem Wasser.

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, fördert und entwickelt die GIZ Ansätze, die arme Bevölkerungsschichten im Krankheitsfall
sozial absichern.
Dazu gibt es verschiedene Modelle: steuerfinanzierte Gesundheitsdienste, soziale Krankenversicherungen, gemeindebasierte und Mikroversicherungen. Die GIZ berät zu allen diesen Ansätzen – stets kommt es darauf an, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die den jeweiligen politischen und sozio-ökonomischen Kontext des Landes respektieren.

Die GIZ berät ihre Partner unter anderem bei:

  • der Einführung und Reform nachhaltiger Finanzierungssysteme
    unter besonderer Berücksichtigung der Absicherung armer Bevölkerungsgruppen vor katastrophalen Gesundheitsausgaben
  • der Entwicklung angepasster Konzepte zur Verknüpfung lokaler, regionaler, nationaler und privater Versicherungsansätze
  • der Stärkung von Beratungskompetenzen von Mikrokranken- versicherungen durch den Aufbau von nationalen oder regionalen Kompetenzzentren („Centre for Health Insurance Competence“ - CHIC)


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