Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Beratung bei der Umsetzung nationaler Armutsbekämpfungsstrategien (PRS)Eine nachhaltige und gerechte Entwicklung ist nur dann möglich, wenn die extreme Armut in der Welt beseitigt wird. Armutsbekämpfung ist deshalb eine zentrale Aufgabe der Entwicklungszusammenarbeit im 21. Jahrhundert. Seit fünf Jahren bilden nationale Armutsbekämpfungsstrategien (PRS – Poverty Reduction Strategies) den wichtigsten Ansatz der Armutsbekämpfung.
Die Verschuldung armer Länder (HIPC - heavily indebted poor countries) ist eines der Haupthemmnisse für ihre Entwicklung. Mit der erweiterten „Entschuldungsintitiative“ oder „HIPC-Initiative“ wurde eine ernsthafte Bekämpfung von Armut als Voraussetzung für Schuldenerlass definiert. Um ihrer Bevölkerung aus der Armutsfalle zu helfen, werden seitdem von den betroffenen Ländern nationale Armutsbekämpfungsstrategiepapiere (PRSP – Poverty Reduction Strategy Papers) erarbeitet. Sie sollen darlegen, welche Politikmaßnahmen und Aktivitäten ein Land unternehmen wird, um Armut nachhaltig zu bekämpfen. Seit dem Jahre 2000 haben 45 Länder ein PRSP erstellt. Die partizipative Formulierung einer PRS ist bereits eine enorme Herausforderung. An die Grenzen ihrer Möglichkeiten stoßen viele Länder, sobald die darin enthaltenen Maßnahmen in die Praxis umgesetzt werden sollen. Deshalb ist der Auf- und Ausbau institutioneller Kapazitäten der wichtigste Ansatzpunkt für die deutsche PRS-Unterstützung. Die GIZ hilft gegenwärtig 26 Ländern dabei, ihre PRS wirksam umzusetzen.
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Im Blickpunkt |