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Themen > Übergreifende Themen > Armut > Strategien zur Armutsbekämpfung (PRS)

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Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie von:
Dr. Angela Langenkamp
Tel.: +49 6196 79-1287
Fax: +49 6196 79-6133
E-Mail: angela.langenkamp@gtz.de

Beratung bei der Umsetzung nationaler Armutsbekämpfungsstrategien (PRS)

Eine nachhaltige und gerechte Entwicklung ist nur dann möglich, wenn die extreme Armut in der Welt beseitigt wird. Armutsbekämpfung ist deshalb eine zentrale Aufgabe der Entwicklungszusammenarbeit im 21. Jahrhundert. Seit fünf Jahren bilden nationale Armutsbekämpfungsstrategien (PRS – Poverty Reduction Strategies) den wichtigsten Ansatz der Armutsbekämpfung.  

"Poverty is not God-given. Poverty can be removed by collective action. The strategy must involve all sectors and levels of society - including state, market and civil society."
Ela Bhatt, Trägerin des alternativen Nobelpreises, Indien

Die Verschuldung armer Länder (HIPC - heavily indebted poor countries) ist eines der Haupthemmnisse für ihre Entwicklung. Mit der erweiterten „Entschuldungsintitiative“ oder „HIPC-Initiative“ wurde eine ernsthafte Bekämpfung von Armut als Voraussetzung für Schuldenerlass definiert. Um ihrer Bevölkerung aus der Armutsfalle zu helfen, werden seitdem von den betroffenen Ländern nationale Armutsbekämpfungsstrategiepapiere (PRSP – Poverty Reduction Strategy Papers) erarbeitet. Sie sollen darlegen, welche Politikmaßnahmen und Aktivitäten ein Land unternehmen wird, um Armut nachhaltig zu bekämpfen. Seit dem Jahre 2000 haben 45 Länder ein PRSP erstellt.

Die partizipative Formulierung einer PRS ist bereits eine enorme Herausforderung. An die Grenzen ihrer Möglichkeiten stoßen viele Länder, sobald die darin enthaltenen Maßnahmen in die Praxis umgesetzt werden sollen. Deshalb ist der Auf- und Ausbau institutioneller Kapazitäten der wichtigste Ansatzpunkt für die deutsche PRS-Unterstützung. Die GTZ hilft gegenwärtig 26 Ländern dabei, ihre PRS wirksam umzusetzen.

Im Auftrag des BMZ

Aktuelles

Publikation: Beitrag zum PRS-Review 2005
Ein Beitrag zum PRS-Review 2005

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