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Ansprechpartner

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Barbara Müller
Tel.: +49 (0)6196-79-1513
Fax: +49 (0)6196 79-7418
E-Mail: aids@gtz.de

Ansatz - Die HIV-Schwerpunkte der GTZ

Frau mit Kind - Teilnehmer an Kampagne zur AIDS/HIV-Aufklärung

Die GTZ orientiert sich in ihrer Arbeit an den Milleniumsentwicklungszielen und dem deutschen Aktionsprogramm 2015. Sie engagiert sich für einen Rückgang der HIV-Neuinfektionen und die Minimierung der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Folgen der Epidemie. Gemäß der Position des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) unterstützt die GTZ das Engagement aller Sektoren zur Antwort auf HIV.

Mitwirkung aller Sektoren ist gefragt

Offenheit und Engagement auf höchster politischer Ebene tragen maßgeblich zum Erfolg multisektoraler HIV-Programme bei. Die GTZ berät Ministerien und nationale HIV-Gremien bei der Entwicklung und Umsetzung von HIV-Programmen unter der Einbeziehung von Betroffenen. Die GTZ verfügt über Erfahrungen zur Eindämmung der Ursachen und Auswirkungen von HIV in den Bereichen Gesundheit, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Bildung, Berufliche Bildung, Mikrofinanzierung, Privatsektorförderung, Krise, Wasser, Governance und Transport.

Insbesondere der Gesundheitssektor ist gefordert

Der Gesundheitssektor spielt eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von HIV-Infektionen sowie der medikamentösen Behandlung von AIDS-Patienten. Aufgrund von Überbelegungen mit AIDS-Patienten können Gesundheitszentren ihren Aufgaben teilweise nicht mehr nachkommen. Die GTZ unterstützt die Verbesserung der medizinischen Infrastruktur und die Schaffung des regelmäßigen Zugangs zu AIDS-Medikamenten. Sie berät bei der Aufklärung der Bevölkerung und der Fortbildung des Gesundheitspersonals.

Prävention bei spezifischen Bevölkerungsgruppen

Die Ausbreitung von HIV kann nur durch Aufklärung und Maßnahmen zur Vorbeugung eingedämmt werden. Die GTZ berät ihre Partner bei der Konzeption, Planung und Umsetzung kultur- und zielgruppenspezifischer Präventionsprogramme. Zielgruppen können die allgemeine Bevölkerung, Jugendliche, und spezielle Personengruppen wie Lastwagenfahrer, Flüchtlinge, intravenöse Drogenkonsumenten, Sexarbeiter und ihre Kunden sein. Durch die Unterstützung und Vernetzung von Nichtregierungs- und Basisorganisationen sollen Betroffene lernen, ihre Rechte auf Information und Gesundheit wahrzunehmen, um sich vor HIV-Infektionen schützen zu können.

Abfederung der Folgen am Arbeitsplatz

Die wirtschaftlichen Folgen der Krankheit sind enorm und die Beteiligung an der HIV-Bekämpfung rückt stärker in das Blickfeld der Wirtschaft und der öffentlichen Auftraggeber. AIDS erhöht den Krankenstand und die Personalkosten und führt zum Verlust qualifizierter Mitarbeiter. Die GTZ berät private Unternehmen und öffentliche Auftraggeber bei der Einführung und Durchführung von AIDS-Arbeitsplatzprogrammen.

Zugang zu internationalen Geldern zur AIDS-Bekämpfung

Finanzielle Mittel zur Antwort auf HIV werden unter anderem durch den Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria (GFATM) zur Verfügung gestellt. Eine effektive Umsetzung kann nur erfolgen, wenn funktionierende Strukturen für die Implementierung auf Länderebene existieren. Die GTZ fördert den verbesserten Zugang zu den Leistungen des Globalen Fonds und anderer Finanzierungsquellen, die Qualitätssicherung bei der Durchführung und die Ausweitung erfolgreicher Maßnahmen gegen HIV.


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