Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Bettina Silbernagl Tel.: +49-(0)6196-79-1697 Fax: +49-(0)6196-79-80 1697 E-Mail: tina.silbernagl@giz.de |
Sexuelle Ausbeutung von MinderjährigenKommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern existiert weltweit: Mädchen werden an Händler oder Freier verkauft und sexuell missbraucht. Pornografische Bilder werden von ihnen angefertigt und im Internet weltweit gehandelt. In manchen Ländern werden Kinder Touristen offen angeboten. UNICEF schätzt die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen auf zwei Millionen. Armut, die geringe soziale und ökonomische Stellung von Kindern und Frauen und die hohe Nachfrage sind nur einige der Ursachen für dieses florierende Geschäft. Dies erfordert eine internationale Zusammenarbeit zwischen Herkunfts- und Zielländern der Opfer. Prävention, Rehabilitierung und Wiedereingliederung der Opfer sowie Strafrechtsreformen sind wichtige Etappen bei der Bekämpfung dieser schweren Menschenrechtsverletzung. Das Fakultativprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention über Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpornografie bildet dafür eine wichtige menschenrechtliche Grundlage. Mit Blick auf den Aktionsplan für Menschenrechte „Menschen haben ein Recht auf Entwicklung“ hat das Bundesministerium für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) die GIZ mit der Durchführung eines Vorhabens zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Ausbeutung beauftragt. Die GIZ unterstützt ausgewählte Partnerländer bei der Umsetzung des Fakultativprotokolls und fördert die internationale Kooperation.
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