Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Dr. Franz von Roenne Tel.: +49 6196 79-1650 Fax: +49 6196 79-801650 E-Mail: franz.roenne@giz.de |
Sexuelle und Reproduktive Gesundheit
"Sexuelle und reproduktive Gesundheit" betrifft viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens: Die Sicherung der Mütter- und Kinder-Gesundheit erfordert vorbeugende Maßnahmen und gute Gesundheitsdienste. Gleiches gilt für den Schutz vor ungewollten Schwangerschaften und vor sexuell übertragbaren Erkrankungen einschließlich AIDS. Der Anspruch geht jedoch über den Schutz vor gesundheitlichen Bedrohungen hinaus: Das Erleben der Sexualität soll frei von Diskriminierung, von Angst vor juristischer Verfolgung und Gewaltandrohung möglich werden. Dazu muss in vielen Fällen gesellschaftlich umgedacht und die Rechtssprechung angepasst werden. Gelingt dies, fördert ein solches Vorgehen gesellschaftliche Toleranz. Voraussetzung ist ein Umfeld, das allen verheirateten und unverheirateten Frauen, Männern und jungen Menschen, ungeachtet ihrer sexuellen Orientierung den gleichen Zugang zu Informationen und Diensten gewährt. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit misst diesem Ansatz höchste Bedeutung bei und fördert ihn in allen Gesundheitsprojekten. Dazu werden Ministerien beraten, medizinisches Personal ausgebildet und Bürgerinitiativen unterstützt. Zusammen mit ihren Partnerländern engagiert sich die GIZ in der HIV-Aufklärung in medizinischen Einrichtungen, in Schulen, am Arbeitsplatz und in besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen. So werden die Auswirkungen von HIV in Entwicklungsländern abgefedert. Infizierte, Kranke und ihre Angehörigen erhalten die Chance auf ein menschenwürdiges Leben.
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