GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Themen > Good Governance > Kommunal- und Stadtentwicklung > Stadtentwicklung im Detail > Hintergrund > Stadt und MDG

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Dr. Daphne Frank
Tel.: +49 6196 79-2412
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Stadtentwicklung und die Millennium Development Goals

In 25 Jahren werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. Damit sind zahlreiche Herausforderungen verbunden: Angesichts der ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgeerscheinungen der Modernisierung und der Migration in Städte drängt sich vor allem die Frage auf, wie Städte in Zukunft regierbar bleiben. Am stärksten von den negativen Folgen des Städtewachstums sind arme Menschen betroffen, die sich oft auf der Suche nach neuen Perspektiven in ungeplanten Siedlungen und Slums niederlassen.

Deshalb ist die in den Millenniumszielen (MDG – Millennium Development Goals) angestrebte Halbierung der extremen Armut (MDG 1) nur zu schaffen, wenn die Armut auch in Städten reduziert wird. MDG 7 sieht eine signifikante Verbesserung der Lebensbedingungen von mindestens 100 Millionen Slumbewohnern sowie Verbesserungen in den Bereichen Gesundheit, Erziehung und Umwelt vor. Um diese Ziele zu erreichen, muss die Entwicklung lokal angepasster Armutsbekämpfungsstrategien („localised PRS“) in Zusammenarbeit mit Stadtregierungen vorangetrieben werden.

Die GIZ setzt bei ihren Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen an, wobei direkte Fördermaßnahmen mit der Beratung politischer Entscheidungsträger und der Stärkung der Gestaltungsmöglichkeiten der Armen verknüpft werden:

  • Multisektorale Programme mit einer breit gefächerten Beratungspalette
  • Capacity Building zur besseren Selbstorganisation und Partizipation der armen Bevölkerung
  • Stärkung institutioneller Kapazitäten für armutsorientierte Dienstleistungen
  • Beratung zu guter städtischer Regierungsführung für erhöhte Transparenz, Rechenschaftspflicht und eine gerechtere Verteilung öffentlicher Mittel
  • Verknüpfung der Beratung auf regionaler und nationaler Ebene für eine armutsorientierte Steuerung des Entwicklungsprozesses
  • Programmansätze für einen kostengünstigen Zugang armer Stadtbewohner zu kommunalen Dienstleistungen.

Praxiserfahrung


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