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Frauenhandel

Frau von hinten mit Barcode auf der Schulter. © GTZ 2004.

Der Menschenhandel blüht. Das weltweite Geschäft mit der "Ware Mensch" erreicht inzwischen ähnliche Dimensionen wie der Handel mit Drogen und Waffen. Größtenteils sind Frauen und Kinder betroffen, die zu ausbeuterischer Arbeit und Prostitution gezwungen werden. Hauptursachen für das florierende Geschäft sind die oftmals schlechte Wirtschaftslage und die hohe Arbeitslosigkeit, fehlende Perspektiven für eine bessere Zukunft sowie die Nachfrage in den Empfängerländern.

Wer dem einen Riegel vorschieben will, muss an drei Fronten ansetzen: in den Herkunftsländern der betroffenen Personen, in den Transit- und in den Zielländern. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat das Problem aufgegriffen und als Teil des Aktionsprogramms 2015 der Bundesregierung zur Armutsbekämpfung die GTZ im Juli 2003 mit der Durchführung eines Projektes zur "Bekämpfung des Frauenhandels" beauftragt.

Das Projekt stellt deutschen und internationalen Partnern Expertise zur Verfügung, um Vernetzung zu fördern und ein verbessertes Beratungsangebot für Betroffene zu entwickeln.

Gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt hat das Projekt "Bekämpfung des Frauenhandels" eine Informationsreise für die litauische Polizei und Nichtregierungsorganisationen durchgeführt: "In Deutschland konnten wir endlich Barrieren überwinden. Vor unserer Reise gab es keine Kooperation zwischen Polizei und Opferberatungsstellen. Inzwischen beziehen wir sie schon bei Razzien in die Betreuung betroffener Frauen ein." (D. Mileviskis, Leiter der Abteilung "Organisierte Kriminalität" in Litauen)

Im Auftrag von:

Logos vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, von OneWorld.

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