Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Förderung der Aus- und Weiterbildung in Agrarwirtschaft und ländlicher EntwicklungProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Aus- und Fortbildung im Agrarbereich
AusgangssituationIn Armenien, Aserbaidschan und Georgien ist die Landwirtschaft traditionell einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren. Den Betrieben fehlt es jedoch nicht nur an Produktionsmitteln, sondern auch an den notwendigen produktionstechnischen und betriebs- und marktwirtschaftlichen Kenntnissen. Das Ausbildungssystem im landwirtschaftlichen Bereich ist nicht in der Lage, die dringend benötigten Fach- und Führungskräfte für den Aufbau einer marktwirtschaftlich orientierten Agrarwirtschaft bereitzustellen. Es hinkt mit seinem Lehrangebot den Agrarreformen hinterher. ZielAn ausgewählten landwirtschaftlichen Bildungseinrichtungen der drei Länder werden Studierende, Absolventen und Berufstätige zu Fach- und Führungskräften für die Agrarwirtschaft ausgebildet. Damit wird der Privatisierungsprozess in der Landwirtschaft unterstützt und es werden günstige Rahmenbedingungen für eine marktorientierte und ökologisch nachhaltige Agrarwirtschaft geschaffen. Neue Arbeitsplätze sollen der ländlichen Abwanderung entgegenwirken. VorgehensweiseAn technischen Schulen, Kollegs und Berufsschulen werden Agrarmanagement-Studiengänge eingeführt. Lehrmethoden und Studieninhalte sind auf den Bedarf einer privatisierten und kleinbäuerlich strukturierten Agrarwirtschaft ausgerichtet. Analog werden an den Agraruniversitäten der beteiligten Länder Aufbaustudiengänge eingerichtet. Dozenten und Lehrkräfte sollen Lehrinhalte in agrarökonomischen Produktionstechniken praxisorientiert vermitteln. Absolventen der nationalen Agraruniversitäten werden in Deutschland an der Fachhochschule Weihenstephan in Triesdorf zu Multiplikatoren ausgebildet. Sie gewährleisten die Vermittlung von Fachthemen innerhalb ihrer Heimatuniversitäten. |
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