GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.

Suche 
Themen > Ländliche Entwicklung > Agrarhandel und Standards > Sozial- und Umweltstandards > Chemikaliensicherheit > Ergebnisse

Ansprechpartner

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie von:
Dr. Frank Fecher
Tel.: +49 228 24934-219
Fax: +49 228 24934-215
E-Mail: frank.fecher@giz.de

Ergebnisse

Transformatoren in Thailand: Viele der Transformatoren sind noch mit PCB-kontaminierten Mineralölen als Dielektrika gefüllt (Foto: Wolfgang A. Schimpf)

Das Konventionsvorhaben Chemikaliensicherheit hat in der letzten Projektphase eng mit Projekten und Programmen der GIZ in Thailand, China, Tansania, den Philippinen, Sambia, Marokko, Argentinien, Chile, Vietnam und Costa Rica zusammengearbeitet. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Entwicklung von personellen und institutionellen Fähigkeiten in den Partnerländern.

Was wir erreicht haben:

Im Verlauf seiner bisherigen Durchführung hat das Vorhaben in ausgewählten Entwicklungsländern eine Verbesserung des Chemikalienmanagements und der Chemikaliensicherheit bewirkt. Das Vorhaben kann sich einen nicht unerheblichen inhaltlichen Beitrag zur Konzeptentwicklung für die Umsetzung der Rotterdamer und Stockholmer Konventionen zurechnen. Weiterhin hat das Vorhaben bewirkt, dass ausgewählte Partnerländer bei der Umsetzung erster konventionsrelevanter Schritte erfolgreich waren. In der dritten Förderphase kann das Projekt auf den bereits vorliegenden Erfahrungen und zahlreichen Kontakten aufbauen.

Einige Beispiele:

  • Mit finanzieller Unterstützung von Euro Chlor und UNEP (United Nations Environment Programme) ermittelte und dokumentierte das Projekt in Thailand potentielle Quellen für Dioxin- und Furanemissionen. Mit Hilfe zweier Folgestudien entstanden praktische Vorschläge, die Umweltbelastungen durch die täglich arbeitenden Krematorien zu minimieren bzw. zu beseitigen. Weiterhin legte das Projekt Vorschläge für die Stahlindustrie in Thailand vor, durch optimierte Produktionsprozesse die Emissionen von Dioxinen und Furanen zu minimieren.
  • In Lateinamerika wurde der Aufbau eines Netzes von Giftinformationszentren unterstützt.
  • Das Projekt entwickelte ein Handbuch über Chemikalienmanagement in kleinen und mittleren Betrieben. Mehrere Entwicklungs- und Schwellenländern setzen es bereits ein.
  • Zahlreiche Entwicklungsländer in Afrika und Asien erhielten bei der Erfassung und Entsorgung von Altpestiziden und/oder Polychlorierten Biphenylen (PCBs) Beratung und Unterstützung.
  • In Zusammenarbeit mit internationalen Institutionen (UNEP Chemicals, Basel Convention Regional Centres, UNITAR) unterstützte das Projekt nationale und regionale Workshops in Asien, Afrika und Lateinamerika, um den Umgang mit Chemikalien zu verbessern (Globally Harmonized System/GHS, Polychlorierte Biphenyle/PCB, Altpestizide, Dioxine/Furane).
  • In Verbindung mit der Zementindustrie wurde in den Philippinen ein Pilotversuch zur Verbrennung von gefährlichen Abfällen in Zementöfen durchgeführt. Das Projekt begleitete diesen Verbrennungsversuch durch die Überwachung der Dioxin-/Furan-Emissionen.

Pilotversuch zur Verbrennung von Abfällen in einem Zementwerk in den Philippinen: Dioxin/Furan-Emissionsmessungen (Fotos: Wolfgang A. Schimpf)

Ansprechpartner

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie von:
Dr. Frank Fecher
Tel.: +49 228 24934-219
Fax: +49 228 24934-215
E-Mail: frank.fecher@giz.de
© © Copyright by GIZ. Alle Rechte vorbehalten.
Jobs und Karriere | Publikationen | Newsletter | Ausschreibungen | Presse | Kontakt | Sitemap | Login