Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit Januar 2011 die Kompetenzen und Erfahrungen von DED, GTZ und InWEnt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.giz.de.
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Unterstützung der ErnährungswirtschaftProgrammkurzbeschreibung
Bezeichnung: Unterstützung der Ernährungswirtschaft
AusgangssituationRund zwei Drittel der jungen Bevölkerung in Kosovo leben auf dem Land. Das größte Potenzial des ländlichen Raums liegt in der Wiederbelebung der Ernährungswirtschaft. Die landwirtschaftlichen Fach- und Interessenverbände sind jedoch bisher nicht in der Lage, die Entwicklung des Sektors voranzutreiben. Es fehlen eingeführte Markenzeichen und qualifizierte Dienstleistungen, wie beispielsweise überbetriebliche Einkaufs-, Vertriebs-, Vermarktungskooperationen sowie Qualitätskontrollen und Laboratorien. Die kosovarische Ernährungswirtschaft ist aufgrund dieser organisatorischen, institutionellen und technischen Defizite sowie wegen ungünstiger Rahmenbedingungen nicht in der Lage, ihre Potenziale auszuschöpfen. Verarbeitende Unternehmen können nur schwer im europäischen Preiswettbewerb bestehen. Als Folge werden nur wenige der im Kosovo verbrauchten Nahrungsmittel lokal produziert. Fehlende Standards der Lebensmittelsicherheit und andere Defizite in der Binnenvermarktung führen dazu, dass Handel und Verbraucher importierte Produkte bevorzugen. ZielDie kosovarische Ernährungswirtschaft ist gut entwickelt und in den südosteuropäischen Wirtschaftsraum integriert. Der Selbstversorgungsgrad der Bevölkerung ist gestiegen. Eine Marktanbindung ist gelungen und die Arbeitslosigkeit so gemindert. VorgehensweiseDer methodische Ansatz des Projekts konzentriert sich auf Wertschöpfungsketten in verschiedenen Produktgruppen. Im Zentrum der Fördermaßnahmen stehen:
Das Projekt unterstützt die Einführung internationaler Standards in den Unternehmen, die zu besserer Produktqualität und Produktivität führen. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeUnternehmen wurden durch individuelle Beratung qualifiziert, Wachstums- und Ertragspotenziale auszuschöpfen. Verschiedene Fachmessen im europäischen Ausland wurden besucht, auf denen Unternehmenskooperationen entstanden sind. Das Ministerium für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und ländliche Entwicklung wurde durch Fortbildungs- und Beratungsmaßnahmen im In- und Ausland qualifiziert. Bei Studienreisen in die Nachbarländer und die Länder der Europäischen Union wurde der fachliche Austausch zwischen den Ministerien gefördert und das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Einführung von europäischen Standards geschaffen. Bei den Durchführungsorganisationen wurden Zusammenschlüsse und Verbände initiiert, die aktiv an der Umsetzung eines integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts beteiligt sind. |