Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit Januar 2011 die Kompetenzen und Erfahrungen von DED, GTZ und InWEnt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.giz.de.
Weiter zur Webseite der GIZ![]() |
|
Ansprechpartner |
Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung in der ErnährungswirtschaftProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung in der Ernährungswirtschaft
Ausgangssituation
Gegenwärtig entsprechen noch nicht alle kroatischen Agrarprodukte den Verbraucherschutzvorschriften der Europäischen Union (EU). Ohne externe Unterstützung wird die Ernährungswirtschaft dem Wettbewerbsdruck auf Dauer nicht standhalten können. Kroatische Produzenten können auf den lokalen und den Märkten der erweiterten EU nur überleben, wenn sie zukünftig die strengen Anforderungen erfüllen und wettbewerbsfähige Preise und Qualität anbieten. ZielKroatische Unternehmen der Ernährungswirtschaft verbessern ihre Wettbewerbsfähigkeit. Die Reformen der kroatischen Regierung tragen dazu bei, die Landwirtschaft zu modernisieren und auf den gemeinsamen EU-Agrarmarkt auszurichten. VorgehensweiseDas Vorhaben unterstützt landwirtschaftliche Betriebe dabei, sich auf die Anforderungen des EU-Agrarmarkts vorzubereiten. Die Produkte sollen sowohl für den heimischen Markt als auch für den Export wettbewerbsfähig gemacht werden. Gut funktionierende Unternehmensverbände sind dabei ein Schlüsselfaktor. Das Projekt unterstützt die Gründung von Verbänden und entwickelt gemeinsam mit den Verbänden Trainings- und Beratungsprogramme für die Unternehmen. Die Maßnahmen richten sich dabei vor allem auf den Bio-Obst- und Gemüsesektor und den Weinbau aus. Beide Sektoren haben großes Entwicklungspotenzial und sind vor allem in den ländlichen, ärmeren Regionen Zentral- und Ostkroatiens beheimatet. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeDurch die Beratung bei der Einführung eines Herkunftsschutzes konnte die kroatische Regierung ein nationales Herkunftsschutzgesetz verabschieden. Erzeugergruppen können nun ihre Produkte analog zu EU-Ländern schützen lassen und dadurch besser auf dem EU-Markt absetzen. Mittlerweile haben bereits 13 Erzeugergruppen den Herkunftsschutz für ihre Produkte beantragt. Die Fördermaßnahmen zur Qualitätssicherung landwirtschaftlicher Produkte führten zur Errichtung eines Qualitätskontrolllabors an der Universität Osijek. Die Universität bietet den Unternehmen dieser strukturschwachen Region Qualitätskontrollen und Beratungen an und hilft ihnen damit, ihre Produkte für den EU-Markt konkurrenzfähig zu machen. Der von der GTZ gemeinsam mit engagierten Unternehmen ins Leben gerufene Weinverband in der Weinbauregion Kutjevo wird vom Projekt beraten und hat bereits zur Erschließung neuer Exportmärkte geführt. Der Verband agiert inzwischen so professionell, dass vom Landwirtschaftsministerium Fördermittel zur Errichtung eines Weinlabors in Kutjevo zugeteilt wurden. Das Labor wurde kürzlich eröffnet und hilft, die Weinqualität und somit die Exportmöglichkeiten weiter zu verbessern. Training von kroatischen Bio-Gemüseproduzenten und -produzentinnen
|