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GTZ Weltweit > Afrika südlich der Sahara > Regionale Themen > Grenzüberschreitendes Wassermanagement

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Winfried Zarges
E-Mail: winfried.zarges@giz.de

Management grenzüberschreitender Wasserressourcen

Frau mit Wassergefaessen in Wueste

Die Nutzung grenzüberschreitender Gewässer birgt Konfliktpotential. Industrialisierung und Bevölkerungswachstum verschärfen die Verteilungskämpfe, bei denen sich Anrainer flussabwärts benachteiligt sehen. Die GTZ unterstützt nationale und regionale Wasserbehörden in Afrika dabei, die Wasserressourcen zum Nutzen der Bevölkerung zu bewirtschaften.

So unterzeichneten die 14 Mitgliedsstaaten der Southern African Development Community (SADC) im Jahr 2000 ein Protokoll, auf dessen Grundlage Kommissionen für alle grenzüberschreitenden Flussbecken gegründet werden. Die Kommission für das Orange-Senqu Becken arbeitet bereits seit drei Jahren. Das Komitee für das Limpopo Becken hat sich 2004 zu einer internationalen Institution entwickelt. Beide Flussbecken sind die Lebensader für ca. 27 Millionen Menschen.

Die Verteilungs- und Nutzungsprobleme sind damit aber nicht gelöst. Südafrika, dessen Bruttoinlandsprodukt dreimal höher ist, wie das der anderen SADC-Staaten zusammen, hat in der Vergangenheit das Wasserangebot in beiden Flussbecken nach eigenen Bedürfnissen geregelt. Das Land sucht nun den Dialog mit den anderen Anrainerstaaten.

Die GTZ hat zur Gründung und zum Aufbau der Kommissionen beigetragen. Deren Mitarbeiter werden im integrierten Management von Wasserressourcen fortgebildet. Verlässliche Daten über die Wasserressourcen dienen nun als Grundlage für Entscheidungen. Sachverständige der GTZ arbeiten am Ausbau der Institutionen für ein nachhaltiges, regionales Wassermanagement.

Im Auftrag des BMZ

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