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Dr. Jürgen Hannak Tel.: +49 228 24934-219 Fax: +49 228 24934-215 E-Mail: juergen.hannak@gtz.de |
ChemikaliensicherheitWeltweit werden jährlich etwa 500 Mio. Tonnen Chemikalien produziert. Nach einer Schätzung der World Health Organization (WHO) werden allein durch Agrarchemikalien jährlich 220.000 Todesfälle verursacht. Laut International Labour Organization (ILO) ereignen sich 70 Prozent der Unfälle mit toxischen Chemikalien in Entwicklungsländern, obwohl diese nur ca. 20 Prozent der weltweit produzierten Stoffe einsetzen. Deshalb ist ein sicherer und verantwortungsvoller Umgang mit Chemikalien gerade in Entwicklungsländern unabdingbar. Bei der Chemikaliensicherheit haben zwei internationale Konventionen herausragende Bedeutung: Die Rotterdam Konvention regelt den weltweiten Handel mit gefährlichen Chemikalien und ermöglicht den Staaten, Einfuhrverbote auszusprechen. Die Stockholm Konvention verpflichtet die Mitgliedsstaaten, die Produktion und die Anwendung von besonders gefährlichen, langlebigen Stoffen zu verbieten bzw. deren Freisetzung in die Umwelt zu verringern. Das Vorhaben „Chemikaliensicherheit“ unterstützt Partnerländer in Asien, Afrika und Lateinamerika erfolgreich bei der Durchführung von Maßnahmen, um die genannten Konventionen umzusetzen und internationale Standards für Chemikaliensicherheit einzuführen. Beispielsweise trug das Projekt dazu bei, dass in Indonesien und Südafrika klein- und mittelständische Unternehmen Maßnahmen zum sorgsamen Umgang mit Chemikalien ergriffen und dabei auch noch Geld gespart haben.
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