Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Hintergrund
Mit den gesellschaftlichen Krisen der 80er und 90er Jahre hat sich in zahlreichen Entwicklungsländern eine Abkehr vom Konzept des „Staates als Motor der Entwicklung“ vollzogen. Staatliche Dienstleistungssysteme erwiesen sich zunehmend unfähig, den gesellschaftlichen Bedarf zu decken. Durch diesen „Systemwechsel“ ist es zu einer ausgeprägten Dienstleistungslücke besonders im ländlichen Raum gekommen:
Programme im ländlichen Raum arbeiten zunehmend mit staatlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Dienstleistern. In gleicher Weise vergeben dezentrale staatliche Kommunalbehörden immer mehr Dienstleistungen nach außen. Die Qualität der Programmdurchführung und die Dezentralisierung hängt nun umso mehr von der Leistungsfähigkeit dieser Organisationen ab. Es besteht daher ein großes Interesse an der Entwicklung von effizienten ländlichen Dienstleistungssystemen zur Armutsreduzierung. |