Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Aquatische Ressourcen
Steigende Bevölkerungszahlen erhöhen den Druck auf die aquatischen Ressourcen. Die Küstenzonen zählen mittlerweile zu den am dichtesten bewohnten Regionen der Erde, mit steigender Tendenz: etwa 50 Prozent der Weltbevölkerung lebt heute in der Küstenzonenregion, im Jahr 2020 werden es bereits 75 Prozent sein. Fisch ist nach Rohöl das wichtigste Exportprodukt und die wichtigste Devisenquelle vieler Entwicklungsländer. Die Fischerei und die ihr angegliederten Berufszweige sind für Millionen von Menschen die wichtigste, oft einzige Nahrungs- und Einkommensgrundlage. Fischerei und Aquakultur sind damit für eine große Anzahl von Entwicklungsländern von existenzieller Bedeutung. Jedoch sind nach Schätzungen der FAO bereits heute etwa 75 Prozent der Fischbestände maximal genutzt oder erschöpft. Deshalb fördert die GIZ die nachhaltige Nutzung aquatischer Ressourcen und somit die Sicherung der Lebensgrundlagen. Dieses Engagement
Ein Beispiel für die Arbeit der GIZ im aquatischen Ressourcenmanagement ist das Vorhaben ProVárzea in Amazonien (Brasilien). Dieses Vorhaben wurde in Südamerika wegen seiner großen Erfolgen bei der Beteiligung der Zivilgesellschaft gemeinsam mit der Exekutive in der nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen als Vorzeigeprojekt für die internationale Ramsar-Konferenz im September diesen Jahres ausgewählt. |
Aus der Praxis |