GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Themen > Ländliche Entwicklung > Agrarhandel und Standards > Sozial- und Umweltstandards > Forstliche Zertifizierung > Ansatz

Ansprechpartner

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Programmbüro Sozial- und Ökostandards
Tel.: +49 6196 79-4400
Fax: +49 6196 79-6132
E-Mail: forest_certification@gtz.de

Ansatz

Experten Diskussion vor Jeep im Wald. © GTZ 2004.

Die Komponente Forstliche Zertifizierung des Programmbüros Sozial- und Ökostandards unterstützt in ausgewählten Ländern der Entwicklungszusammenarbeit sowie auf internationaler Ebene den forstlichen Zertifizierungsprozess. Dabei verstehen wir forstliche Zertifizierung vor allem als entwicklungspolitisches Instrument, das dazu beiträgt, in der Waldwirtschaft das Leitbild nachhaltiger Entwicklung umzusetzen.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die partizipative Entwicklung von Standards nachhaltiger Waldwirtschaft durch die verantwortlichen Institutionen und weitere beteiligte Akteure, ihre Anwendung auf Betriebsebene und das Aufarbeiten und Verbreiten von Erfahrungen mit Zertifizierungsprozessen.

Thematische Schwerpunkte sind dabei z. B.: Der institutionelle Aufbau von Zertifizierungssystemen, Zertifizierung und kommunale Waldwirtschaft, Zertifizierung als Beispiel für die Umsetzung nachhaltiger Entwicklung, Kooperation zwischen unterschiedlichen Zertifizierungsinitiativen, sowie die über den Betrieb hinausgehenden Wirkungen von Zertifizierungsprozessen.

Methode

Die Programmkomponente Forstliche Zertifizierung unterstützt verbesserte Information, Kompetenzsteigerung, Partizipation sowie Kommunikation und Zusammenarbeit von Beteiligten an Zertifizierungsprozessen.

Geographischer Fokus

In geographischer Hinsicht verfolgt die Programmkomponente eine Doppelstrategie: 

  • Die Unterstützung von Initiativen in Schwerpunktländern bzw. -regionen, die eigene Prozesse zu Standards nachhaltiger Waldwirtschaft bereits in die Wege geleitet haben. Schwerpunkte sind u. a. Amazonasregion und Indonesien. Kriterien für die Auswahl sind u. a.: deutsches TZ-Engagement im Tropenwaldbereich, hoher politischer Stellenwert des Zertifizierungsprozesses und Erwartung positiver Auswirkungen auf die Rahmenbedingungen einer nachhaltigen Waldwirtschaft. 
  • Beiträge zur länder- und institutionenübergreifenden Vernetzung von Prozessen und Akteuren im Bereich Standards nachhaltiger Waldwirtschaft (Kooperation und Allianzen zwischen Akteuren und Initiativen fördern, neue Akteure einbeziehen, gemeinsame regionale Strategien entwickeln sowie Informationen, Konzeptionen und Erfahrungen austauschen).

Zielgruppen

Die Programmkomponente unterstützt Schlüsselakteure forstlicher Zertifizierungsprozesse, also alle, die an der Produktion von Waldprodukten beteiligt oder davon betroffen sind. Hierzu zählen: waldwirtschaftliche Betriebe (d. h. Konzessionsfirmen, kleine und mittlere Forstbetriebe, waldbewirtschaftende Gemeinden und Kooperativen, staatliche Forstbetriebe etc.), verarbeitende Industrie, Holzhandel, Verbraucher, Zertifizierungsorganisationen, öffentliche Verwaltungen, Nicht-Regierungsorganisationen - als Vertreter der Zivilgesellschaft - sowie Gewerkschaften.

Die Unterstützung von Zertifizierungsprozessen soll bevorzugt in Kooperation mit deutschen, europäischen und internationalen öffentlichen, privatwirtschaftlichen und Nichtregierungsorganisationen erfolgen.


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