GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Themen > Ländliche Entwicklung > Agrarhandel und Standards > Sozial- und Umweltstandards

Ansprechpartner

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie von:
Carsten Schmitz-Hoffmann
E-Mail: rural.development@giz.de

Sozial- und Umweltstandards

Herausforderungen des Weltmarktes
Hohe Ansprüche an Lebensmittelsicherheit und an Umwelt- und Sozialbedingungen führen zu großen Herausforderungen für Produzenten in Entwicklungsländern – vor allem in Gebieten, die von wenigen landwirtschaftlichen Erzeugnissen (z.B. Kaffee, Kakao, Baumwolle etc.) abhängig sind. Zusätzlich verlangen Konsumenten günstige Preise, nachhaltige Anbaumethoden und hohe Qualität, was den Druck auf die Bauern noch steigert. Eine kostengünstigere Produktion muss allerdings oftmals zu Lasten der Nachhaltigkeit erfolgen. Ein Ende dieses Teufelskreises erfordert eine gemeinsame Verpflichtung zu ökonomischer, sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit von allen an der Produktionskette Beteiligten. Verhaltenskodizes und Standards sind beispielhafte Ergebnisse für eine solche Zusammenarbeit.

Gemeinsame Standards bieten Orientierungsrahmen
Bei der Entstehung von Standardinitiativen entwickeln Produzenten, Privatsektor und Zivilgesellschaft der Produzenten- und Konsumentenländer ein gemeinsames Verständnis von Nachhaltigkeit. Sie erarbeiten freiwillige Verhaltenskodizes und tragen die Verantwortung für deren Umsetzung. Dies führt zu ökonomischen, sozialen und ökologischen Verbesserungen in Produktion und Verarbeitung, wovon am Ende vor allem die daran beteiligten Menschen profitieren. Die GIZ engagiert sich zum Thema Standards beispielsweise im ökologischen Landbau, fairen Handel, bei Sozialstandards in der Landwirtschaft oder bei der nachhaltigen Kaffeeproduktion.


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