Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Hintergrund
Bodenpolitik galt lange als feststehende, unbeeinflussbare Rahmenbedingung für die Internationale Entwicklungszusammenarbeit. Gleichzeitig stieg jedoch der Bedarf an der Lösung von Landfragen durch folgende Entwicklungen:
Als Folgen davon verschärft sich die Armut, Konflikte um Land entstehen und landwirtschaftlich nutzbare Flächen werden immer knapper. Sichere Eigentums-, Nutzungs- und Verfügungsrechte sowie ein fairer Zugang zu Land sind notwendige Rahmenbedingungen für eine nachhaltige ökonomische und soziale Entwicklung. So bilden etwa Rechtssicherheit und langfristige Nutzungs- und Eigentumsperspektiven wichtige Voraussetzungen für die Investitionssicherheit und somit auch für die wirtschaftliche Entwicklung von Kommunen sowie für eine nachhaltige und produktive Landwirtschaft. Die internationale Gemeinschaft hebt deshalb mittlerweile in vielen internationalen Konventionen und Deklarationen die Bedeutung von Landrechten und Landmanagement für die Sicherung einer nachhaltigen ländlichen und städtischen Entwicklung hervor. Durch die Arbeit des Projekts nimmt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit maßgeblich Einfluss auf die Gestaltung der globalen Strukturpolitik im Landmanagement. Auch beteiligt sich das Projekt an der Umsetzung internationaler Richtlinien in verschiedenen Partnerländen und unterstützt seine Partner beim Ausbau von Kompetenzen für ein konsistentes Landmanagement. |