Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Neue Publikation: Ausverkauf der afrikanischen Waldreserven an China?
China besitzt einen der am schnellsten wachsenden Importmärkte für Forstprodukte weltweit. Der größte Anteil des importierten Rohholzes wird auf dem chinesischen Holzmarkt weiterverarbeitet und anschließend, vor allem in die USA und Europa, exportiert. Der Holzhandel mit Afrika steckt momentan noch in den Anfängen, weist aber bereits enormes Wachstumspotential auf. Wie andere Importmärkte, versorgt sich Chinas Holzmarkt in Afrika mit preiswertem Rohmaterial in Form von Rundhölzern. Diese Tatsache verhindert die Entwicklung von wertsteigerndem Potential in Afrika. Verhaltensmuster im Bereich Regierungsführung, denen Entwicklungsorganisationen, Zivilgesellschaft und Teile des Privatsektors über lange Jahre hinweg versucht haben entgegenzuwirken, erhalten verstärkten Auftrieb. Chinesische, aber auch Firmen aus anderen Ländern, nutzen Lücken in der Umsetzung von Gesetzeswerken zu ihren Vorteilen aus. Ein Ausweg aus dieser derzeitigen Entwicklung ist die Unterstützung von Prozessen guter Regierungsführung in Afrika. Andere Wege ebnen sich in Form kritischer politischer Dialoge auf internationaler Ebene (z.B. G8, UNEF, ITTO), auf regionalem Level (z.B. CBFP, COMIFAC, ENA-FLEG) wie auch in nationalen Politikforen und Beratungskontexten. Weitere Optionen umfassen marktregulierende Maßnahmen (entweder freiwillig oder durch regulierende Gesetze und Handelspolitiken), eine verbesserte Datenbasis und bessere Koordination zwischen den Konsumentenländern.
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