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Biologische Vielfalt schützen und nachhaltig nutzen
Die biologische und landwirtschaftliche Vielfalt unserer Lebensräume ist eine zentrale Lebens- und Wirtschaftsgrundlage für alle: Deshalb erhalten und schützen wir sie. Besonders arme Menschen in Entwicklungsländern sind darauf angewiesen, dass diese Vielfalt erhalten bleibt. Der zum Teil enorme Reichtum an Tier- und Pflanzenarten bietet ihnen Lebensunterhalt, Nahrung und durch Heilpflanzen die Grundlage ihrer Gesundheit. Artenvielfalt und ArmutsbekämpfungBiodiversität schützen, sie nachhaltig nutzen und die Erträge aus dieser Nutzung gerecht verteilen - das fordert die Konvention der Vereinten Nationen (UN) über die biologische Vielfalt (CBD). Sie verknüpft erstmals umwelt- und entwicklungspolitische Ziele. So sollen beispielsweise Entwicklungsländer davon profitieren, wenn ihre Artenvielfalt genutzt wird, also etwa aus Tropenpflanzen neue Medikamente entwickelt werden. Im Aktionsprogramm 2015 zur Bekämpfung der Armut, dem nationalen Umsetzungsprogramm zu den Millenniumsentwicklungszielen hat Deutschland den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt fest verankert. Denn: Armutsminderung ohne intakte Biodiversität ist nicht möglich. Seit 1993 arbeitet die GTZ erfolgreich an der Nahtstelle von Naturschutz, Landwirtschaft, Umweltpolitik und Entwicklungszusammenarbeit: Erfahrungen aus innovativen Pilotmaßnahmen fließen seitdem strategisch in die deutsche Entwicklungspolitik und in die Projektarbeit der technischen Zusammenarbeit ein.
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AktuellesCBD COP 9
Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über die biologische Vielfalt Aus der PraxisVerwandte ThemenGTZ-WeltweitIn 35 Ländern führt die GTZ Projekte zu diesem Thema durch, z.B. in:
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