Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit Januar 2011 die Kompetenzen und Erfahrungen von DED, GTZ und InWEnt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.giz.de.
Weiter zur Webseite der GIZ![]() |
|
Ansprechpartner |
Programm Dezentrale Ländliche EntwicklungProgrammkurzbeschreibung
Bezeichnung: Programm Dezentrale Ländliche Entwicklung
AusgangssituationDie Regionen Mayo-Kebbi und Ouaddai-Biltine - mit den Departements Assoungha, Biltine, Ouara und Djourf Al Ahmar im Nordosten sowie Mayo-Dallah, la Kabbia, Lac Léré und Mont Illi im Südwesten – sind entsprechend einer Vereinbarung der deutschen und der Regierung des Tschad Schwerpunktregionen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) im Lande. Dort sind die natürlichen Ressourcen begrenzt verfügbar und teilweise erschöpft, es fehlt an Straßen, Schulen, Krankenstationen, Märkten, Wasserversorgung und anderer Infrastruktur. Der Staat trägt mit seinen Leistungen wenig zur Daseinsfürsorge bei. Die verarmte Bevölkerung selbst ist nur bedingt fähig, den sozialen und ökonomischen Wandel mit zu gestalten, geschweige denn aktiv und selbstbestimmt zu planen, zu organisieren oder gar zu finanzieren. Langfristig wird sich die Situation nur dann erfolgreich verbessern lassen, wenn alle nationalen Entwicklungsprogramme und die verschiedenen internationalen Hilfsmaßnahmen eng koordiniert werden und die Gesamtheit der verschiedenen wirtschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen, sozialen und naturräumlichen Gegebenheiten und ihrer Beziehungen untereinander in Betracht gezogen und beeinflusst werden kann. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit verfolgt seit Mitte Juni 2006 einen solchen Ansatz in diesem von der KFW Entwicklungsbank, dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) und der GTZ gemeinsam geplanten und durchgeführten Programm. Vorangegangene Einzelansätze der drei Institutionen in dieser Region sind zu diesem Zeitpunkt sämtlich in dieses gemeinsame Programm integriert worden. ZielDie Lebensbedingungen der Bevölkerung in den Regionen Mayo-Kebbi und Ouaddai-Biltine des Tschads sind verbessert, die allgemeine Armut ist gemindert. Die natürlichen Ressourcen der Region werden nachhaltig bewirtschaftet und deren Potenziale besser genutzt. Die wirtschaftliche und soziale Infrastruktur ist funktionsfähig, die Bevölkerung beteiligt sich aktiv an der Planung und Unterhaltung von Einrichtungen wie Märkten, Schulen und Krankenstationen. Politische und gesellschaftliche Mechanismen im Dienste einer von der Bevölkerung nach demokratischen Regeln mitgetragenen, selbstbestimmten Entwicklung der Regionen sind etabliert. VorgehensweiseDas Programm besteht aus vier Komponenten, die eng auf einander abgestimmt sind:
Der Beitrag des DED umfasst die Qualifizierung verschiedenster vom Programm betreuten Dienstleister und Mittlerorganisationen (Verbände und Interessengruppen, Nichtregierungsorganisationen, Beratungsbüros, staatliche Dienste) sowie auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Programms selbst. Seiten des Tschad wird das Programm dezentral und partizipativ von einem politischen Beirat (Comité Technique de Suivi) gesteuert. Innerhalb der einzelnen Komponenten des Programms wird eine Vielzahl teils kleinteiliger Aktivitäten mit sehr spezifischen Teilzielen verfolgt. Zur Veranschaulichung seien beispielhaft genannt:
Downloads
|