Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Management der Naturressourcen der Várzea AmazoniensProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Management der Naturressourcen der Várzea Amazoniens
AusgangssituationDie Überschwemmungsgebiete des Amazonas, die Várzeas, stellen ein einzigartiges Biotop dar, das als Genpool durch seine Biodiversität einen unschätzbaren Wert besitzt, aber auch in seinem ökologischen Gleichgewicht sehr empfindlich ist. Durch den zunehmenden Nutzungsdruck der Anwohner, Neusiedler und Händler ist nicht nur die biologische Vielfalt gefährdet, sondern auch die Lebensgrundlage der Bewohner, die sie nutzen. ZielDie an der Bewirtschaftung und Verwaltung beteiligten staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen verbessern die Umweltkontrolle der Várzeas. VorgehensweiseWesentliche Elemente sind Stärkung der Managementfähigkeit staatlicher und zivilrechtlicher Organisationen und die Einführung eines gemeinschftlichen Managements durch alle Beteiligten. Dadurch wird ein nachhaltiges Umweltmanagement ermöglicht, das Umweltschäden minimiert und die Einkommensmöglichkeiten der Zielgruppe optimiert. Um direkte Wirkungen zu erreichen, agiert das Vorhaben auf drei Ebenen:
Das Projekt wird in Kooperation mit der KfW Entwicklungsbank durchgeführt. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeDie zu erwartenden Wirkungen sind die Förderung des Zugangs zu staatlichen und privaten Dienstleistungen (Gesundheit, Schulbildung etc.), die Stimulierung eines sensiblen Umgangs mit den Naturressourcen und das Sichtbarmachen von möglichen Konflikten zwischen konkurrierenden Nutzern im Vorfeld. Durch Mitarbeit der Frauen wird ihr Stellenwert in der Gemeinschaft aufgewertet und eine Stabilisierung des sozialen Zusammenlebens erreicht. Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist ein wichtiges Nebenziel des Vorhabens. Die Maßnahmen des Projektes (Seminare, Radioprogramme) haben in den Pilotregionen zur Sensibilisierung der Zielgruppe geführt. Durch Nutzungsabsprachen und Aufbau von Überwachungsstrukturen wurden die lokalen Einkommensmöglichkeiten verbessert, die Fischressourcen adäquat verwaltet und die Überwachungssysteme optimiert.
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