Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit Januar 2011 die Kompetenzen und Erfahrungen von DED, GTZ und InWEnt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.giz.de.
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Begleitmaßnahme zur Förderung sozialer und ökologischer StandardsProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Begleitmaßnahme zur Förderung sozialer und ökologischer Standards
AusgangssituationEiner der Begleiteffekte der Globalisierung ist die Tatsache, dass die Bedingungen, unter denen Importprodukte in Entwicklungsländern hergestellt werden, stärker in das Licht der weltweiten öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt sind. Besonders spektakuläre Erscheinungen, wie z. B. der weltweit beachtliche Einsatz von Kindern im Produktionsprozess oder die Produktion von Exportartikeln in chinesischen Gefängnissen haben dazu beigetragen, dass sich eine breite Öffentlichkeit in den Abnehmerländern mit der Situation arbeitender Menschen in EL und TL beschäftigt und für deren Probleme sensibilisiert wurde. Hierbei kommt den Verbrauchern, insbesondere den Konsumentinnen als denjenigen, die "Entwicklungspolitik mit dem Einkaufskorb" betreiben, eine wichtige Rolle der Unterstützung von Gütesiegeln und Verhaltenskodizes zu. Ziel und WirkungenOeko-fair.de dient der Förderung nachhaltigen Konsumverhaltens, indem es über Produkte, Aktivitäten und Organisationen im öko-fairen Bereich informiert und zugleich eine vernetzende Funktion zwischen den vielfältigen Akteuren und den beiden Ebenen Nachhaltiger Entwicklung übernimmt. Es wird dabei die Idee verfolgt, dass mehr Transparenz und Information auch zu einer bewussteren Kaufentscheidung für nachhaltige Produkte führt. Das Portal versteht sich als Dienstleister sowohl für öko-fair engagierte Organisationen und Unternehmen als auch für alle am nachhaltigen Konsum interessierten Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Multiplikatoren. Zur Unterstützung des sog. Fairen Handels wird die Erhöhung der Marktanteile durch erhöhten Absatz fair gehandelter Produkte, sowie die Erhöhung der Effizienz und Schlagkraft des fairen Handels durch steigende Kohärenz des Auftretens angestrebt. Darüber hinaus soll die Palette fair gehandelter Produkte erweitert und eine Europäisierung der Vermarktung bewirkt werden. VorgehensweiseZunächst sollen Standards für die Zertifizierung fair gehandelter Produkte erstellt werden. Ein Firmenregister soll Auskunft über Betriebe geben, die Reis, Schnittblumen, Fruchtsäfte, Frischobst und Sportbälle nach den erarbeiteten Standards anbieten. Darüber hinaus wird das Label auf dem Markt eingeführt und bekannt gemacht. Dazu wird eine Corporate Design Linie entwickelt, die Internet-Plattform www.oeko-fair.de sowie Streuartikel und Printmaterialien konzipiert. Weiterführende Informationen
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