Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit Januar 2011 die Kompetenzen und Erfahrungen von DED, GTZ und InWEnt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.giz.de.
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Programm Nachhaltiges RessourcenmanagementProgrammkurzbeschreibung
Bezeichnung: Nachhaltiges Ressourcenmanagement
AusgangssituationObwohl in Kamerun der große Reichtum an natürlichen Ressourcen ein bedeutendes Potenzial für Wirtschaftsentwicklung und Armutsbekämpfung darstellt, werden diese Möglichkeiten bislang nicht umfassend genutzt. Die Natur wird größtenteils nicht nachhaltig bewirtschaftet, sondern weiter zerstört. Verschiedene nationale Programme und Strategien zur nachhaltigen Nutzung der Ressourcen scheitern bislang an einer Reihe von Interessenkonflikten und sind überdies wenig aufeinander abgestimmt. Nun will die Regierung des Landes mit einem Nationalen Waldprogramm, dem Programme Sectoriel Forêts et environnement (PSFE), einen entscheidenden Schritt zur Erreichung ihrer selbst gesetzten Sektorziele tun. ZielDie politischen, gesetzlichen, institutionellen und wirtschaftpolitischen Rahmenbedingungen sind geschaffen, um Gemeinden und private Unternehmen bei der nachhaltigen Bewirtschaftung der Waldressourcen und beim Erhalt der Biodiversität zu unterstützen. Konflikte zwischen lokalen und nationalen Entwicklungsinteressen sowie den in den internationalen Umweltkonventionen formulierten Schutzzielen werden im Einflussbereich des Programmes modellhaft bearbeitet und Lösungen zugeführt. Anwohner von geschützten Waldgebieten nutzen die Potenziale des Waldes in nachhaltiger Weise für die eigene Entwicklung. Ein wirkungsorientiertes Monitoringinstrument stellt aussagekräftige Steuerungsdaten zur Gestaltung der Sektorpolitik und die Fortschreibung des PSFE zur Verfügung. VorgehensweiseSchwerpunkt des GTZ-Programmes ist die Koordinierung und Abstimmung aller am PSFE beteiligten nationalen und internationalen Akteure und von deren Aktivitäten. Darüber hinaus wird das PSFE durch enge Zusammenarbeit mit der Comission des Forêts d’Afrique Central (COMIFAC) mit länderübergreifenden Ansätzen in der Region harmonisiert. Die GTZ hat in diesem Kontext die Themenführerschaft bei der Umsetzung der europäischen Strategie „Forest Law Enforcement, Governance and Trade“ für Kamerun übernommen. Dies beinhaltet beispielweise eine nationale Kontrollstrategie zur Bekämpfung des illegalen Holzhandels. Weitere Arbeitsschwerpunkt sind die Vermittlung von Wissen und Methoden für eine nachhaltige Ressourcenbewirtschaftung und für die notwendigen Anpassung von Gesetzen und Verwaltungsvorschriften, Aufklärung und Information der Öffentlichkeit sowie die Entwicklung eines Monitoringsystem für die Leistungsbewertung des Nationalen Forstprogramms PSFE. Das Ministère des Forêtrs et de la Faune wird bei der Fortschreibung des Nationalen Programms beraten. In der Südwest-Region und der Südost-Region Kameruns unterstützt die GTZ in Zusammenarbeit mit staatlichen Behörden, dem WWF sowie der Wildlife Conservation Society (WCS) die Bildung von so genannten „Unité Technique Opérationnelle“ (UTO). UTO sind ein Instrument der Raumordung, das die ökonomischen, ökologischen und wirtschaftlichen Interessen in einer Region harmonisiert. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeMit deutscher Unterstützung liegt inzwischen eine kohärente nationale Sektorstrategie mit definierten Prioritäten und mittelfristigen Ausgabenplänen vor. Eine Raumordnungsplanung nach geographischen, ökologischen und sozio-ökonomischen Kriterien für einzelne Regionen („landscape approach“) wurde zusammen mit der Forstverwaltung und anderen Partnern in einem partizipativen Prozess weit voran gebracht, Managementpläne für zwei wichtige Schutzgebiete liegen vor. Im Bereich der direkten Unterstützung der örtlichen Bevölkerung wurde unter anderem eine nationale Nichtregierungsorganisation dabei unterstützt, das ökotouristische Angebot in ihrem Umfeld zu vergrößern und die Touristenzahlen in drei Jahren mehr als zu verdoppeln (vgl. „Mount Cameroon Ecotourism Organisation“ unter weiterführende Informationen). Weiterführende Informationen
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