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Themen > Ländliche Entwicklung > Gesundheitsversorgung

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E-Mail: rural.development@giz.de

Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum

Ländliche Entwicklung, und damit verbunden die Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung, sind wesentliche Ziele der Entwicklungszusammenarbeit. Ein guter Gesundheitszustand ist dabei zugleich Voraussetzung und Grundlage jeder menschlichen Entwicklung. Gesundheit gehört zu den Grundrechten eines jeden Menschen, doch sie ist längst nicht für alle verfügbar.

Gesundheit umfasst viele Bereiche
Der Gesundheitszustand eines Menschen wird im Wesentlichen bestimmt durch seine Ernährung und die Verhältnisse, in denen er lebt. Zu letzteren gehört die Möglichkeit, bei Bedarf auf ein Leistungsangebot zur Gesundheitsversorgung zurückgreifen zu können. In den Diskussionen zur Armutsminderung steht meist die Ernährungssicherung, d.h. der Zugang zu einem ausreichenden Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Angebot im Vordergrund. Ebenso wichtig ist aber die Qualität der zur Verfügung stehenden Lebensmittel. Auch wird der Ernährungszustand von der Art der Verwendung und Verwertung der Lebensmittel bestimmt.

Vor allem in den ländlichen Gebieten vieler Entwicklungsländer ist eine Gesundheitsversorgung, die allgemein verfügbar und auch für die ärmsten Bevölkerungsschichten erschwinglich ist, nicht oft zu finden. Als große Last erweisen sich die Auswirkungen der HIV/AIDS Epidemie, vor allem für Frauen und Kinder.

Sektorübergreifender Ansatz
Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum ist eine übergreifende Aufgabe, deren Erfolg vom Zusammenspiel vieler Faktoren abhängt. Die GTZ konzipiert daher zielgruppenorientierte Maßnahmen zur Verbesserung des Ernährungs- und Gesundheitszustands sowie des Leistungsangebots bei der Gesundheitsversorgung und setzt diese breitenwirksam um. Das „Mainstreaming“ der HIV/AIDS-Bekämpfung in landwirtschaftlicher und ländlicher Entwicklung ist dabei Bestandteil dieser Zielsetzung.

Die GTZ setzt dabei auf folgende Instrumente:

  • Beteiligung von Zielgruppen unter Förderung von Selbsthilfepotenzialen
  • Qualifizierung von Beratungsdiensten (Landwirtschaft, Ernährung, Basisgesundheit, HIV/AIDS, etc.)
  • gezielte landwirtschaftliche Fördermaßnahmen zur Minderung der negativen Auswirkungen von HIV/AIDS
  • Förderung von öffentlichen Institutionen, kommunalen Selbstverwaltungen und privaten Dienstleistungsanbietern (einschl. NRO)
  • Abstimmung der sektoralen Operationsplanungen, insbesondere auf regionaler und lokaler Ebene, und Verbesserung der Kommunikation
  • Öffentlichkeitsarbeit (Aufklärung, Sensibilisierung, Beratung, etc.) unter Verwendung verschiedenster Medien, Instrumente und Techniken.



Aktuelles

Rural 21 – The International Journal for Rural Development
No 1/2011 edition: Focus: People on the move


 

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