Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit Januar 2011 die Kompetenzen und Erfahrungen von DED, GTZ und InWEnt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.giz.de.
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Ländliches FinanzwesenIn den meisten Entwicklungsländern finden sich Kreditgenossenschaften neben Universal- und Entwicklungsbanken und anderen formellen wie informellen Einrichtungen der Kreditvergabe. Die Versorgung mit umfassenden und sinnvollen Finanzdienstleistungen in den ländlichen Regionen ist aber oft nur in Ansätzen gewährleistet. In den Transformationsländern sind ländliche Finanzdienstleistungen infolge von Restrukturierung und Privatisierung teilweise sogar völlig ausgefallen. Die Möglichkeiten für Kredite mit mittleren oder langen Laufzeiten fehlen oft ganz, da sie als riskant gelten und häufig mit höheren Vermittlungskosten verbunden sind. Dabei sind eine vernünftige Zinsgestaltung und Risikobewertung der Kredite, langfristige Refinanzierungen, Termineinlagen sowie die notwendige Eigenkapitalausstattung entscheidende Bestandteile eines effizienten ländlichen Finanzwesens – und damit wichtige Faktoren für die Entwicklung ländlicher Räume. Risiken senken – Chancen steigern Ländliches Finanzwesen umfasst aber mehr als die Versorgung mit landwirtschaftlichen Krediten. Im Interesse größerer wirtschaftlicher Nachhaltigkeit sollen ländliche Finanzinstitutionen auch Ersparnisse mobilisieren. Gerade für ärmere Bevölkerungsgruppen sind Sparprodukte oft sinnvoller als Kredite. Stärkung ländlicher Finanzdienstleistungen
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AktuellesRural 21 – The International Journal for Rural Development
No 1/2011 edition: Focus: Demographic Change Aus der PraxisVerwandte Themen |