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Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit Januar 2011 die Kompetenzen und Erfahrungen von DED, GTZ und InWEnt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.giz.de.

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Themen > Ländliche Entwicklung > Dezentrale ländliche Entwicklung > Ländliche Entwicklungspolitik

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Weitere Informationen erhalten Sie von:
Albert Engel
E-Mail: rural.development@giz.de

Ländliche Entwicklungspolitik

Die Mehrzahl der weltweit über 800 Millionen Armen, die an Hunger leiden und mit weniger als einem USD pro Tag auskommen müssen, lebt auf dem Lande in den Entwicklungs- und Transformationsländern. Strategien zur Überwindung dieser unhaltbaren Zustände erfordern eine Entwicklung der ländlichen Regionen und entsprechende Politiken, die international, regional und national abgestimmt sind.

Investitionen in ländliche Räume wieder ankurbeln
Die Entwicklungsbemühungen vergangener Jahrzehnte brachten nicht überall den angestrebten Umschwung. Der Agrarsektor konnte seine erwartete Rolle zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung nicht erfüllen. Erfolge bei der Verbesserung der Lebensbedingungen in vielen Entwicklungsländern waren zeitlich und regional begrenzt und nicht immer nachhaltig. So konnte der Agrarsektor seine erwartete Rolle zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung nicht erfüllen. Deshalb müssen unterstützende politische Rahmenbedingungen geschaffen werden. Internationale Geber und nationale Regierungen sind zu ermutigen, sich an den notwendigen Investitionen in ländliche Räume stärker zu beteiligen.

Transformationsländer vor hohen Hürden
Vor schweren Herausforderungen stehen auch die Transformationsländer Südosteuropas. Im Annäherungsprozess an die Europäische Union müssen sie nicht nur auf Strukturveränderungen reagieren, sondern auch den neuen EU-Anforderungen gerecht werden.

Mehrwert: Durch abgestimmte Agrarpolitik Chancen für ländliche Räume verbessern
Für die GTZ liegen die wichtigsten Förderbereiche ländlicher Entwicklungspolitik auf drei Ebenen:

International:

  • Beratung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Ministerien in Partnerländern zur Formulierung und Umsetzung von kohärenten ländlichen Entwicklungspolitiken und Förderung des Austausches von Erfahrungen in den Harmonisierungs- und Anpassungsprozessen.

National:

  • Beratung zur Gestaltung von nationalen Politiken zur Förderung ländlicher Räume und Entwicklung von Förderungsinstrumenten in Übereinstimmung mit den EU-Anforderungen

  • Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in Krisenregionen, wodurch auch ein Beitrag zur Friedenssicherung geleistet wird.

Regional und lokal:

  • Formulierung von Förderungsansätzen und Umsetzung in ausgewählten strukturschwachen ländlichen Regionen.

Diese Förderung geht einher mit der Qualifizierung von nationalen, regionalen und lokalen Handlungsträgern zur effektiven Planung und Umsetzung ländlicher Entwicklungsstrategien.

Internationale Koordination und Abstimmung
In zahlreichen Ländern hat die GTZ die Neuformulierung kohärenter ländlicher Entwicklungspolitiken im Rahmen von gemeinschaftlich getragenen Poverty Reduction Strategies (PRS) unterstützt. Darüber hinaus fördert die GTZ im Auftrag des BMZ die internationale Abstimmung über die Global Donor Platform for Rural Development (GDPRD).



Aktuelles

Rural 21 – The International Journal for Rural Development
No 1/2011 edition: Focus: Demographic Change

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