GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit Januar 2011 die Kompetenzen und Erfahrungen von DED, GTZ und InWEnt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.giz.de.

Weiter zur Webseite der GIZ
Suche 
Themen > Ländliche Entwicklung > Dezentrale ländliche Entwicklung > Ländliche Regionalentwicklung

Ansprechpartner

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Albert Engel
E-Mail: rural.development@giz.de

Ländliche Regionalentwicklung

Ländliche Regionen sind Lebens- und Wirtschaftsraum für den Großteil der Bevölkerung in Entwicklungsländern. Sie bilden die Grundlage für Existenzsicherung und Wachstum, das bis in die Städte ausstrahlt. Sie sind außerdem Schlüsselregionen zur Erhaltung der natürlichen Ressourcen. Die Erhaltung und Entwicklung ländlicher Regionen ist nicht nur das zentrale Thema der ländlichen Regionalentwicklung (LRE), sondern ein wichtiger Baustein im Kampf gegen Armut und für den Schutz der Umwelt und natürlicher Ressourcen.

Auswege aus der ländlichen Armut
Ländliche Armut zu überwinden bedeutet einen besseren Zugang zu Land, Dienstleistungen, Märkten, Infrastruktur und Bildung sowie zu politischen Beteiligungsmöglichkeiten zu haben. Damit werden auch Armutsfolgen wie die Zerstörung der Umweltressourcen aufgehalten oder zumindest gemildert.

Um ländliche Armut wirksam bekämpfen zu können, sind Entwicklungskonzepte erforderlich, die sich an den besonderen Bedingungen vor Ort orientieren. Schlüsselfaktoren hierbei sind: Markt- und beschäftigungsorientierte landwirtschaftliche Produktion, Erwerbs- und Einkommensmöglichkeiten außerhalb der Landwirtschaft, Ernährungssicherung, Gesundheitsversorgung, Kommunalentwicklung, Infrastrukturausbau, Qualifizierung der ländlichen Bevölkerung und von Dienstleistern sowie eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen.

Maßgeschneidert: Umfassende Strukturpolitik
Ländliche Regionalentwicklung bedeutet eine breit angelegte und multidisziplinäre Förderung von Regionen. Regional angepasste, auf ländliche Gebiete und die dortige Bevölkerung konzentrierte Ansätze sind erforderlich, denn nur so können Strategien im Kampf gegen Armut erfolgreich sein. Ländliche Regionalentwicklung umfasst eine Vielzahl an Strategien. Hierzu gehören:

  • die Erarbeitung einer auf den spezifischen regionalen Entwicklungspotentialen aufbauenden „maßgeschneiderten“ Förderstrategie
  • eine breit angelegte Analyse und das Handeln in ausgewählten Kernbereichen
  • eine multisektorale Vorgehensweise sowie die Verknüpfung lokaler, nationaler und internationaler Handlungsebenen
  • die Einbindung der regionalen Förderansätze in nationale Programme
  • die Einbeziehung internationaler Vereinbarungen im Verbund mit Politikberatung.

Messbare Perspektiven: Praxisnahe Umsetzung setzt Entwicklung in Gang
Eine kürzlich durchgeführte Evaluierung von abgeschlossenen Vorhaben der ländlichen Regionalentwicklung in Indonesien, Sri Lanka, Tansania und Sambia zeigt beispielhaft, wie sich die Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung deutlich verbessert haben. Und das auf nachhaltige Weise. Die Verbesserungen sind in vielen Bereichen spürbar: Bei der Ernährungssituation, der Schaffung von Einkommensmöglichkeiten, der Vertretung der Interessen von benachteiligten Bevölkerungsgruppen sowie bei der Förderung von Frauen.



Aktuelles

Rural 21 – The International Journal for Rural Development
No 1/2011 edition: Focus: Demographic Change

Ansprechpartner

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Albert Engel
E-Mail: rural.development@giz.de
© © Copyright by GIZ. Alle Rechte vorbehalten.
Jobs und Karriere | Publikationen | Newsletter | Ausschreibungen | Presse | Kontakt | Sitemap | Login