GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit Januar 2011 die Kompetenzen und Erfahrungen von DED, GTZ und InWEnt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.giz.de.

Weiter zur Webseite der GIZ
Suche 
Themen > Ländliche Entwicklung > Verhaltenskodizes und Standards > Lebensmittelqualität und -sicherheit

Ansprechpartner

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Albert Engel
E-Mail: rural.development@giz.de

Lebensmittelqualität und -sicherheit

Viele der Lebensmittel, die in Industrieländern konsumiert werden, kommen längst aus allen Teilen der Welt, immer mehr auch aus Entwicklungsländern. Oft sind mit dem Konsum gesundheitsschädigende Risiken verknüpft, denn nicht alle Erzeugnisse sind sicher und qualitativ hochwertig. Der Aufbau wirksamer Kontrollen der Lebensmittelqualität ist daher genauso gefragt wie die Unterstützung von Bauern und weiterverarbeitenden Betrieben bei der Lebensmittelproduktion.

Globale Standards für global gehandelte Produkte
Die Globalisierung im Handel und zunehmende Verstädterung haben einen deutlichen Einfluss auf Lebensmittelsicherheit und -qualität. Die Wege vom Feld über Verarbeitung und Handel bis zum Verbraucher werden immer länger. Das erfordert verbesserte Techniken, um die Qualität und Frische der Waren zu erhalten und um Krankheitserreger zu. Zudem führen bessere Nachweismöglichkeiten von Belastungen an Lebensmitteln zu immer schärferen Grenzwerten und damit zu höheren Hürden im Wettbewerb. Es muss also klar sein, welche Standards verbindlich sind. Um die Einhaltung der Standards sicherzustellen, ist ein gewisses Know-how über Produktions- und Verarbeitungsverfahren erforderlich.

Qualitätssicherung schafft Wachstumsimpulse
Die GTZ berät staatliche und private Akteure bei der Einführung von Qualitätssicherungssystemen, bei der Umsetzung internationaler Standards in die nationale Praxis sowie beim Aufbau von Verbraucherschutzorganisationen. Durch Unterstützung von Bauern und Lebensmittelverarbeitern sowie staatlichen Kontrollbehörden kommen sichere Lebensmittel in guter Qualität auf die Märkte im In- und Ausland. Das schafft und erhält Arbeitsplätze und mindert gerade in ländlichen Regionen Armut.

Die GTZ unterstützt daher

  • die Förderung des internationalen Agrarhandels
  • die Entwicklung einer marktorientierten Agrarwirtschaft
  • die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung in vielen agrarisch geprägten Ländern und
  • die Annäherungsprozesse von EU-Beitrittsländern.

Transparenz von A-Z: Wertschöpfungsketten im Blick
In einem ganzheitlichen Ansatz werden alle Stufen der Wertschöpfungskette – von der Rohware über die Weiterverarbeitung bis hin zu Handel und Verbraucherschutz – in die Fördermaßnahmen einbezogen. Die Beratung erfolgt auf der Grundlage von kodifizierten Standards, die den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) entsprechen, sowie international formulierten Sozial- und Ökostandards.

Hierzu ein Beispiel aus der Praxis: In Marokko und in Ghana hat die GTZ Gemüsebauern, Fabriken und auch die staatlichen Aufsichtsämter bei der Herstellung von Gemüsekonserven beraten. Die handelsfertigen Produkte sind inzwischen national wie international wettbewerbsfähig. Dadurch wurden Einkommensmöglichkeiten in der Landwirtschaft und der verarbeitenden Industrie gesichert.



Aktuelles

Rural 21 – The International Journal for Rural Development
No 1/2011 edition: Focus: Demographic Change

Ansprechpartner

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Albert Engel
E-Mail: rural.development@giz.de
© © Copyright by GIZ. Alle Rechte vorbehalten.
Jobs und Karriere | Publikationen | Newsletter | Ausschreibungen | Presse | Kontakt | Sitemap | Login