Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit Januar 2011 die Kompetenzen und Erfahrungen von DED, GTZ und InWEnt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.giz.de.
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ErnährungssicherungJeder siebte hungert. Die Nahrungsmittelpreiskrise der jüngsten Vergangenheit ließ die Zahl der Hungernden drastisch nach oben schnellen. Sie leben vor allem auf dem Land, mehr als die Hälfte der chronisch Unterernährten sind Frauen und Kinder. Hunger und Unterernährung behindern das geistige und körperliche Wachstum der Kinder, schränken die Leistungsfähigkeit der Erwachsenen ein und machen anfällig für Krankheiten. Die wichtigste Ursache ist Armut. Dies äußert sich zum Beispiel in mangelndem Zugang zu Land und anderen produktiven Ressourcen. Ferner sind viele Länder von billigen Nahrungsmittelimporten vom Weltmarkt abhängig. Klimawandel, weiter steigende Weltbevölkerung und zunehmende Konkurrenz um begrenzte Ressourcen wie Land oder Wasser verschärfen die Situation. Bürgerkriege und Naturkatastrophen sind in manchen Regionen ebenfalls für Hunger verantwortlich, ebenso Korruption und schlechte Regierungsführung. Ohne eine nachhaltige Förderung des Agrarsektors ist langfristig keine Ernährungssicherung für ärmere Bevölkerungsschichten erreichbar. Daher ist die Förderung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums – bei gleichzeitigem Schutz der natürlichen Ressourcen – ein wichtiges Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Damit trägt sie in ihren Partnerländern zur Umsetzung des Rechts auf Nahrung für alle bei und zu einer nachhaltigen Entwicklung der ländlichen Räume. Weitere Informationen zum Thema:
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AktuellesRural 21 – The International Journal for Rural Development
No 1/2011 edition: Focus: Demographic Change Aus der Praxis |