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Stabilisierung der Ernährungssicherheit zur Friedensförderung in der CasamanceProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Stabilisierung der Ernährungssicherheit zur Friedensförderung in der Casamance
Ausgangssituation
Die Region Casamance im Senegal leidet unter dem seit 1982 schwelenden Konflikt um die Unabhängigkeit der Region. Er hat zu einem deutlichen Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion und einer Verschlechterung der Ernährung der Menschen geführt. Zudem gibt es periodisch wiederkehrenden Dürren, die das Angebot an Lebensmitteln weiter verknappen. Überfälle, Landminen und Isolation - seit 2002 gibt es keine Passagierschiffe mehr, der Landweg über Gambia ist voller Hindernisse - machen es der Bevölkerung schwer, dies durch andere Aktivitäten oder durch Handel wett zu machen. Ein Teil der Bevölkerung, Armee und Rebellen haben eine „Kriegsökonomie“ geschaffen, die das soziale Gefüge zerrüttet, die Natur mit ihren Ressourcen zerstört und letztlich den Konflikt untermauert. Friedensabkommen liegen zwar vor, sind aber noch nicht von allen Fraktionen der bewaffneten Bewegung akzeptiert. ZielDie Bevölkerung der Casamance findet Wege, das Ernährungsproblem zu beheben und entwickelt Alternativen zu Kriegswirtschaft und Rebellion. Vorgehensweise
In 20 Prozent der besonders vom Konflikt betroffenen Dörfer sollen die Menschen einen verbesserten Zugang zu gemeindegestützten Gesundheits- und Ernährungsberatungen erhalten. Neue Produktionsflächen für Reis und Hirse sollen mittels kleiner Deiche gewonnen werden und die Frauen sollen die Ernteerträge für Reis mit verbessertem Saatgut um das Dreifache steigern. Einer gestärkten Bevölkerung wird es gelingen, von den Konfliktparteien entschiedene Schritte für den Frieden zu verlangen. Die GTZ berät und qualifiziert örtliche Partner und beteiligt sich an der Finanzierung kleinerer Infrastrukturmaßnahmen. Sie unterstützt Organisationsprozesse der Bevölkerung, Dialog und Kooperation innerhalb und zwischen Dorfgemeinschaften. Wege, Brunnen und zerstörte Einrichtungen werde wieder in Stand gesetzt, mehr Nahrungsmittel produziert und Rücklagen gebildet. Die Bevölkerung nimmt eine stärkere Position in lokalen Verhandlungen ein, auch gegenüber den bewaffneten Gruppen. Die GTZ unterstützt das staatliche Wiederaufbauprogramm über dessen Agentur „ANRAC“. AdresseProgramme Casamance/ Sécurité Alimemtaire Dieses Projekt arbeit eng zusammen mit dem |