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Herr Dr. Magdy El Menshawy
E-Mail: magdy.el-menshawy@gtz.de

Umweltschutzprogramm zur Landnutzungsplanung im städtisch-industriellen Bereich

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Umweltschutzprogramm zur Landnutzungsplanung im städtisch-industriellen Bereich
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Syrien
Politischer Träger: Ministry for Local Administration and Environment
Gesamtlaufzeit: November 2003 bis Oktober 2005

Ausgangssituation

Landnutzungsplanung wird in Syrien rein technisch und aus Sicht der Verwaltung durchgeführt. Der Bedarf des Landnutzers oder der Landnutzergruppen wird kaum berücksichtigt, partizipative Planung ist noch weitgehend unbekannt. Besonders die zunehmende landwirtschaftliche Produktion hat in Syrien vielerorts zur Ausweitung der Landbewirtschaftung auf ökologisch empfindliche Böden geführt und eine starke Ausdehnung der Bewässerungsflächen zur Folge gehabt.
Nicht-nachhaltige und unangepasste Praktiken der Landnutzung im Zusammenwirken mit rasch wachsender Bevölkerung und Siedlungsexpansion führten zu einer starken Degradation der natürlichen Ressourcen. Ungeklärte institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen und fehlende Kapazitäten für eine an den ökologischen und kulturellen Gegebenheiten orientierte Landnutzung behindern ein nachhaltiges Management der natürlichen Ressourcen.

Ziel

Die institutionellen und gesetzlichen Voraussetzungen für eine partizipative Landnutzung sind geschaffen.

Vorgehensweise

Das Projekt ist eine Komponente des Umweltschutzprogramms im städtisch-industriellen Bereich. Es identifiziert die für die Förderung einer partizipativen Landnutzungsplanung relevanten Akteure auf staatlicher Ebene sowie Beratungs- und Forschungsinstitutionen. Mit Unterstützung des Projekts sollen in den zuständigen Linienministerien vor allem Kommunikations- und Koordinationsstrukturen verbessert werden. Darüber hinaus wird in ausgewählten Gebieten Syriens beispielhaft eine partizipative Landnutzungsplanung umgesetzt.


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