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Projekte > Kurzbeschreibungen > Nachhaltige Landnutzung in Wassereinzugsgebieten der Anden (Cuencas Andinas)

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Herr Alonso Moreno-Diaz
E-Mail: alonso.moreno-diaz@gtz.de

Nachhaltige Landnutzung in Wassereinzugsgebieten der Anden

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Nachhaltige Landnutzung in Wassereinzugsgebieten der Anden (Cuencas Andinas)
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Peru, Kolumbien, Ecuador
Politischer Träger: Centro Internacional de la Papa (CIP), Lima
Gesamtlaufzeit: Juni 2003 bis Dezember 2006

Ausgangssituation

Das Wassereinzugsgebiet „Jequetepeque“ in Cajamarca in den nördlichen Anden Perus. © GTZ

Die natürlichen Ressourcen in den Hochgebirgslandschaften der Anden degradieren. Entwaldung, Überweidung und die Anlage von Feldern an steilen Hängen führen zu Bodenerosion und niedriger Bodenfruchtbarkeit. Die Bevölkerung verarmt.

Nationale Projekte und Programme alleine können das länderübergreifende Problem nicht bewältigen.

Ziel

Die Bodennutzung in Wassereinzugsgebieten an acht Standorten in ländlichen Regionen der Anden ist durch innovative Methoden der Landnutzung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung verbessert.

Dadurch wird die wirtschaftlichen Grundlage der kleinbäuerlichen Betriebe stabilisiert und Degradation in den andinen Ökosystemen verringert.

Vorgehensweise

Das vor Ort unter der Bezeichnung "Cuencas Andinas" bekannte Projekt arbeitet länderübergreifend in Wasserereinzugsgebieten in Peru, Kolumbien und Ecuador. Es vernetzt Organisationen der lokalen Entwicklung im andinen Raum und unterstützt ein organisiertes Wissensmanagement zum Austausch von Erfahrungen und zur Nutzung von Synergien bei der Problemlösung.

Bio-physikalische, sozioökonomische Analysen und die Betrachtung der Rollen und Aufgaben der beteiligten Institutionen in den einzelnen Wassereinzugsgebieten unterstützen die Erarbeitung von Strategien zur Invenstitionsförderung, zur Reform der Institutionen und zur Einrichtung von Beratungsdiensten.

Fach- und Führungskräfte, Techniker und Wissenschaftler von Gemeinden und NRO, werden zu Fragen des Wassereinzugsgebietsmanagements und Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung ausgebildet.

Das Projekt wird in Kooperation mit dem Consorcio para el Desarrollo Sostenible de la Ecoregión Andina (CONDESAN) und dem lateinamerikanischen Fortbildungsnetzwerk Red de Instituciones Vinculadas a la Capacitación en Economía y Políticas Agrícolas en América Latina y el Caribe  (REDCAPA) durchgeführt.

Im Mai 2006 begann ein Fernstudiengang im Bereich Integriertes Wassereinzugsgebietsmanagement, der in Zusammenarbeit mit REDCAPA und der peruanischen Agraruniversität La Molina als e-learning-Kurs auf der Internetplattform von REDCAPA angeboten wird und neben den Theoriemodulen eine Praxisphase in  den Wassereinzugsgebieten des Projektes beinhaltet (blended learning).

Wirkung – Was bisher erreicht wurde

Das Projekt spielt eine zentrale Rolle in der Informationsbereitstellung und –verbreitung zum Thema Integriertes Wassereinzugsgebietsmanagement in der Andenregion und hat ein funktionelles Wissensnetzwerk gebildet. Dessen Weiterbestehen ist durch die Verankerung auf der Internetplattform des Partners gewährleistet.

Die durchgeführten Analysen der Wassereinzugsgebiete dienen als Entscheidungsgrundlage für die Politikformulierung und die Planung von Investitionen, dabei werden die Beratungsleistungen des Projektes auf lokaler, nationaler und regionaler Ebene nachgefragt.

Cuencas Andinas ist federführend in der Entwicklung  und Verbreitung von Ansätzen zu Zahlungen für Umweltdienstleistungen in der Region.
Der vom Projekt initiierte und fachlich geleitete Fernstudiengang wird aufgrund der starken Akzeptanz und hohen Nachfrage von der peruanischen Agraruniversität weitergeführt.

Wassereinzugsgebiete in den Anden. Workshop zur Fortbildung von Kleinbauern und Technikern in Themen des Integrierten Wassereinzugsgebietsmanagements. © GTZ

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