Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit Januar 2011 die Kompetenzen und Erfahrungen von DED, GTZ und InWEnt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.giz.de.
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Postgraduiertenprogramm ErnährungssicherungProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Postgraduiertenprogramm Ernährungssicherung
AusgangssituationDie Ernährungssituation armer Bevölkerungsschichten im Andenraum ist kritisch. Rund ein Viertel der Kleinkinder in Peru sind unterernährt. Es gibt nicht nur zu wenig Nahrungsmittel, es fehlt auch an Kenntnissen hinsichtlich gesunder Ernährung. Der Zugang zu Basisdienstleistungen wie Gesundheitsversorgung, sauberem Trinkwasser, Abwasserentsorgung ist schwierig. Die Regierung Perus führt mit hoher Priorität und erheblichen Finanzmitteln breit angelegte Programme zur Ernährungssicherung und Armutsbekämpfung durch. Häufig sind diese jedoch nicht an Bedürfnissen der Zielgruppe orientiert, eine Wirkungsevaluierung findet nur selten statt. Es gibt zu wenig Fachkräfte für diese Aufgaben, so dass die Gelder häufig unwirtschaftlich und nicht hinreichend problem- und zielorientiert verwendet werden. ZielZwei international anerkannte Aufbaustudiengänge (Postgraduiertenstudium) zur Ausbildung von Fachkräften im Bereich Ernährungssicherung sind entwickelt. Folgende Qualifikationen sind darin abgedeckt: Partizipative Projektplanung, Projektmanagement, Wirkungsmessung, Beratung politischer Entscheidungsträger und Umsetzung anwendungsbezogener Forschungsvorhaben. VorgehensweiseDie beiden Aufbaustudiengänge werden an einem eigens dafür eingerichteten multidisziplinären Institut an der Universidad Nacional Agraria in La Molina als zehnmonatige Abendstudiengänge angeboten. Sie ermöglichen Magisterabschlüsse in den Fächern Ernährungssicherung beziehungsweise Ernährungswissenschaften und richten sich an Fachkräfte verschiedener Disziplinen. Ergänzend zur Erarbeitung des Studiengangs werden Dozenten für die Durchführung qualifiziert. Diese werden auch bei anwendungsorientierten Forschungsvorhaben unterstützt. Außerdem werden Entscheidungsträger, Programme und Projekte im Bereich Ernährung und Armutsminderung beraten und Stipendien für die Teilnahme am Studiengang gewährt. Weiterführende Informationen
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