Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Ländliches Entwicklungsprogramm Kampot und Kampong ThomProgrammkurzbeschreibung
Bezeichnung: Ländliches Entwicklungsprogramm Kampot und Kampong Thom
Ausgangssituation
Seit dem Ende der bewaffneten Konflikte und des Bürgerkriegs hat Kambodscha große Fortschritte beim politischen und wirtschaftlichen Wiederaufbau gemacht. Dennoch sinkt die Zahl der Armen in den ländlichen Regionen nur langsam. Die Wachstumsbasis ist schmal und die Landbevölkerung hat nur geringen Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung. Die für Entwicklung bedeutsamen staatlichen, zivilgesellschaftlichen und privaten Institutionen und Organisationen befinden sich erst im Aufbau und ihre Kapazitäten sind, besonders im ländlichen Raum, noch sehr begrenzt. Dadurch können weite Teile der Bevölkerung ihre Grundbedürfnisse nicht ausreichend befriedigen. ZielDie ländliche Bevölkerung, Gemeinderäte, private und öffentliche Dienstleister sind in der Lage, Entwicklungsmaßnahmen gemeinsam effektiv, effizient und nachfrageorientiert zu planen und durchzuführen. Dadurch verbessert sich die ökonomische und soziale Entwicklung in den Regionen, sodass die Bevölkerung ihre Grundbedürfnisse nachhaltig besser befriedigen kann. VorgehensweiseDas Programm förderte in zwei Provinzen Kambodschas Bevölkerung, Gemeinderäte sowie öffentliche und private Dienstleister bei der sozialen und ökonomischen Entwicklung des ländlichen Raumes. Es wurde gemeinsam mit dem International Fund for Agricultural Development (IFAD), dem Welternährungsprogramm (World Food Programme – WFP), der Australischen Organisation für Entwicklungszusammenarbeit (Australia's Aid Program – AusAID) und dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) durchgeführt. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeDas Programm erreichte rund 165.000 Haushalte, das sind drei Viertel der Bevölkerung beider Provinzen. Über 30.000 dieser Haushalte gehörten zu Beginn zur Gruppe der Ärmsten. Die Aktivitäten des Programms trugen maßgeblich dazu bei, dass weite Teile der armen und ärmsten ländlichen Bevölkerung ihre Grundbedürfnisse heute besser befriedigen können. Bei 65 Prozent aller Haushalte erhöhte sich der Wert ihres physischen Besitzes um durchschnittlich 27 Prozent.
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