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Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Themen > Nachhaltige Infrastruktur > Transport > Straßenerhaltung

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Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie von:
Manfred Breithaupt
Tel.: +49 6196 79-1357
Fax: +49 61 96 79-801357
E-Mail: transport@giz.de

Straßenerhaltung als Grundlage von Entwicklung

Der Zustand der Straßen ist die "Visitenkarte" eines Staates. Straßen sind das Rückgrat jeden Wirtschaftslebens. Ihre gute Erhaltung zeigt, dass sich ein Staat aktiv um die Förderung der Wirtschaft des Landes kümmert und sich um eine gute Regierungsführung bemüht.

Unbefestigte Straßen. © GTZ 2004.

Trotz ihrer enormen sozioökonomischen Bedeutung vernachlässigen die meisten Entwicklungsländer die Straßenunterhaltung und verursachen dadurch jährlich volkswirtschaftliche Kosten zwischen zwei und fünf Prozent ihres Bruttoinlandsprodukt. Diese Kosten ergeben sich aus unter anderem aus erhöhten Fahrzeugbetriebskosten, durch höhere Unfallraten, verlängerte Fahrzeiten und Transportschäden.

Der GIZ-Ansatz zur "Finanzierung und Management der Straßenerhaltung" befähigt Staaten, die nachhaltige Unterhaltung von Straßen organisatorisch und finanziell zu bewältigen. Damit wird nicht nur das investierte Vermögen eines Staates erhalten, sondern es werden auch andere Wirtschaftszweige gefördert.

In Costa Rica arbeitet die GIZ (ehemals GTZ) seit 1990 mit den Kommunalverwaltungen an der Etablierung eines praktikablen Straßenunterhaltungssystems: Dabei konnten beachtenswerte Erfolge erzielt werden:

  • Der Zugang zu Gesundheit und Bildung ist frei: jeden Tag fährt nun ein Bus, und einmal pro Woche kommt ein Arzt in jedes Dorf.
  • Reduzierung der Transportzeiten um 45 Prozent gegenüber Projektbeginn.
  • Kaffeeanbau in der Projektregion ist heute rentabel. Die Anbaufläche wächst jährlich um etwa 7,5 Prozent.


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