Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Anpassung an den Klimawandel in Afrika
GTZ Know-how für Anpassungsmaßnahmen in Afrika Der Klimawandel ist eine der Hauptbedrohungen für nachhaltige Entwicklung und Wachstum in Afrika. Es muss dringend gehandelt werden. Dazu muss die internationale Zusammenarbeit für unsere Partnerländer mehr Unterstützung bereitstellen, um deren Anstrengungen zur Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen. Obwohl der afrikanische Kontinent die geringste Verantwortung für die Klimaveränderungen hat, ist er was die Klimafolgen betrifft besonders verwundbar. Die GTZ kann einen positiven Beitrag leisten, indem sie ihre Erfahrungen, Partnerschaften und Allianzen oder Techniken wie Risikomanagement für die besonders betroffenen Bereiche Wasserversorgung oder Landwirtschaft zur Verfügung stellt. Hohen Stellenwert hat hierbei auch die Entwicklung der Fähigkeiten unserer Partner, komplexe Reform- und Veränderungsprozesse durchzuführen und Anpassungsmaßnahmen in die Entwicklungsplanung zu integrieren. Afrika: ein verwundbarer Kontinent Inzwischen ist eindeutig, dass der Klimawandel die Ziele nachhaltiger Entwicklung und der Reduzierung der Armut in Afrika gefährdet. Klimaprognosen sagen steigende Temperaturen und eine Zunahme extremer Wetteranomalien voraus. Wasserstress in Form von Dürren und Überschwemmungen werden Millionen von Menschen beeinträchtigen. Über 5% des fruchtbaren Bodens droht in Afrika verloren zu gehen und sich bis 2080 in Halbwüsten und Wüsten zu verwandeln. In diesen Gebieten werden Wasserversorgung und die Nahrungssicherheit eine große Herausforderung darstellen. Ein breites Spektrum an Entwicklungsprogrammen Die Unterstützung der GTZ für Partnerländer, die Antworten und Lösungen auf diese künftigen Herausforderungen suchen, reicht von spezifischen Klimaprogrammen bis zur Integration von Klimaaspekten in laufende Vorhaben, um diese anpassungs- und widerstandsfähiger zu machen. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) realisiert die GTZ zahlreiche Maßnahmen, die Folgen des Klimawandels direkt bekämpfen. Dies betrifft vor allem den Wassersektor wie auch den Kampf gegen Entwaldung oder die Verbreitung erneuerbarer Energieträger. Sensibilisierung, Kommunikation und Vernetzung bilden die Basis unserer gemeinsamen Anstrengungen, die Gefährdungspotenziale zu identifizieren und vorsichtige Interventionen zu gestalten. Die GTZ hat im Auftrag des BMZ ein Klimaprüfungsverfahren entwickelt und eingeführt, das systematisch in allen Vorhaben angewendet wird. Für die Internationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministerium (BMU) führt die GTZ beispielsweise in Mali und Äthiopien Anpassungsprojekte durch. Ergebnisse erzielen Einige Resultate unserer Anpassungsprogramme in Afrika:
Klimarisiken zu reduzieren erfordert Kommunikation und Koordination der Beteiligten auf unterschiedlichen Ebenen. Institutionelle Erneuerung und Stärkung der eigenen Fähigkeiten muss gefördert werden. Die bevorstehende Debatte zur Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika wird vor Ort und global durch den Klimawandel angetrieben. Der Erhalt von Ökosystemen, biologischer Vielfalt, Wasserressourcen, Land-, Forstwirtschaft und Küstenzonen wird neben globalen Übereinkommen und Finanzierungsmechanismen hoch auf der politischen Agenda stehen. Andreas Proksch, Leiter des Afrikabereichs, GTZ |