Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Ellen Gunsilius Tel.: +049 6196 79 1289 E-Mail: recycling-partnerships@giz.de |
Partnerschaften für die Recyclingwirtschaft
Sammlung, Sortierung und Recycling von Wertstoffen bieten hunderttausenden armen Menschen weltweit Einkommen. Häufig arbeiten sie jedoch unter umwelt- und gesundheitsschädigenden Bedingungen und entgegen der formellen, oft defizitären Entsorgung durch die öffentliche Hand.
Dies sind die Leitfragen des Projekts "Partnerschaften für die Recyclingwirtschaft". Der Ansatz zu einer Lösung verbindet bewährte Maßnahmen der Kreislaufwirtschaft mit dem dem Wissen, das Müllsammler aus langjähriger Tätigkeit mitbringen, und ihrem unternehmerischen Potenzial. Anerkannt: Beruf "Catadores"Ein Pilotvorhaben zur mechanisch-biologischen Abfallbehandlung (MBA) in São Sebastião in Brasilien bezog die lokalen Müllsammler (Catadores) ein, und unterstützte die Gründung von Kooperativen. Im September 2000 fand in São Sebastião mit Unterstützung der GIZ (ehemals GTZ) das erste internationale Treffen von Müllsammlern statt. Es nahmen über 60 Vertreter aus Brasilien, Argentinien und Mexiko teil. Eine starke Bewegung der Catadores im ganzen Land forderte mehr Rechte – mit Erfolg: Ende 2002 erließ das Arbeitsministerium ein Gesetz, das Catadores als Berufsstand anerkennt und sie sozial stärker absichert. 2008 fand das erste internationale Treffen der Abfallsammler in Bogotá statt. Diese Bewegung stärkte die Position der informellen Abfallsammler und ihrer Organisationen in vielen Ländern. Sie werden zunehmend in Abfallwirtschaftsplänen berücksichtigt und in der Sortierung und dem Recycling von Abfällen eingebunden.
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AktuellesFotowettbewerb: Wert – Stoff
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