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Ökoeffizienz"Es wäre möglich den Wohlstand in den Entwicklungsländern zu verdoppeln und gleichzeitig den weltweiten Naturverbrauch zu halbieren. Dazu wäre allerdings entschiedenes Handeln auf allen Seiten notwendig." (Erich Stather, BMZ, „Third Environmental Forum“, 2003) Die GTZ hat sich dieses Ziel zur Aufgabe gemacht.
Die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen setzt wirtschaftliche Entwicklung voraus. Gerade in Entwicklungsländern hemmen industrielle Umweltschäden das Wachstum. Die hierdurch entstehenden Kosten werden bereits auf 4-8 Prozent des BIP geschätzt. Ökoeffizienz versucht diesem Trend durch Wirtschaftsentwicklung bei gleichzeitiger Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen entgegen zu arbeiten. Ein Beispiel: Effiziente Keramikbrennöfen entwickelten sich in Asien zum Selbstläufer. Innerhalb weniger Jahre führte die Beratung der GTZ zu einem nachhaltigen Konzept des Wirtschaftens in diesem Sektor der Klein- und Mittelindustrie, und zwar mittels der Ausbildung von Ofenbauern und anderer Dienstleister, sowie der Schaffung von ökonomischen Anreizsystemen. Optimierte Funktion und Design des Ofens senken Treibhausgase um 70 Prozent und Energiekosten um 50 Prozent. Gleichzeitig wird die Qualität der Keramikprodukte erhöht und der unverwertbare Ausschuss auf 5 Prozent gesenkt. Das erschloss über 2.500 Unternehmen den Exportmarkt und sicherte die Einkommen der Arbeitnehmer, die zu 90 Prozent Frauen sind. |
AktuellesP3U abgeschlossen
Laufzeit endete im September 2006 |