Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Regulierung und Aufsicht im WassersektorEine optimale Verteilung von Ressourcen und Dienstleistungen gelingt am besten in einem vom Wettbewerb bestimmten Markt. Die Wasserwirtschaft wird dagegen als „natürliches Monopol“ angesehen: ein Markt, in dem ein großer Versorgungsbetrieb besser in der Lage ist, die Konsumenten zu niedrigen Kosten zu bedienen als eine Vielzahl von Dienstleistern. Entscheidend für eine erfolgreiche und armutsorientierte Wasserwirtschaft ist die Gestaltung dieser „Monopolmacht“ mittels Regulierung und Aufsicht - bei öffentlicher wie bei privater Leistungserbringung. Regulierung kann als die Anwendung von Regeln und Empfehlungen auf Marktaktivitäten bezeichnet werden. Damit soll „Marktversagen“ korrigiert werden, aufgrund dessen Wettbewerb sich nicht lohnt oder nicht die Wirkungen entfaltet, die im Einklang mit dem öffentlichen Interesse stehen. Die Regulierung hat ökonomische Ziele: Dienstleistungen sollen durch richtige Tarifsetzung nachhaltig und effizient erbracht werden. Und sie hat soziale Ziele: Auch für benachteiligte Bevölkerungsgruppen sollen die Dienstleistungen zur Verfügung stehen und bezahlbar sein. In Sambia konnte mit Unterstützung der GIZ und der KfW Entwicklungsbank eine neue, unabhängige Regulierungsbehörde zum Fürsprecher für die Interessen der armen Bevölkerung gemacht werden. Die Versorgung von Stadtrandgebieten und Regionen mit ländlichem Charakter wurde deutlich verbessert. Mehr als 100.000 Menschen wurde so ein sicherer Wasserzugang ermöglicht. |