Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Schutz und Management natürlicher RessourcenProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Schutz und Management natürlicher Ressourcen
AusgangssituationMit der Einrichtung von acht Nationalparks hat die marokkanische Behörde für Wasser, Wald und Bekämpfung der Wüstenneubildung einen Grundstein für aktiven Naturschutz gelegt. Aufgrund unangepasster Verwaltungsstrukturen können die Schutzgebiete jedoch ihren Aufgaben, Naturschutz zu betreiben, lokale Entwicklung zu fördern und einen Beitrag zur Umwelterziehung zu leisten, nicht umfassend gerecht werden. ZielDie Nationalparks Tazekka, Toubkal, Souss-Massa und Bas-Drâa (letzterer in Planung) sollen in die Lage versetzt werden, ihre Aufgaben im Bereich Naturschutz, Tourismus, lokale Entwicklung und Umwelterziehung zu erfüllen und als Vorbild effizienten Managements für weitere Schutzgebiete zu dienen. Autonome Parkdirektionen binden Nutzer von Schutzgebieten, Kommunen und NGO direkt in Entscheidungsprozesse ein. Dies stärkt die dezentralen Strukturen, und Nutzungskonflikte können abgebaut werden. Durch interessante Öko-Tourismusangebote wird die Besucherzahl in den Schutzgebieten ansteigen, was neue Einkommensquellen für die lokale Bevölkerung schafft. Innovative Bewirtschaftungsverfahren erhalten die natürlichen Ressourcen. Ein modernes Schutzgebietsgesetz wird mehr Rechtssicherheit bei der Bewirtschaftung von Schutzgebieten garantieren. VorgehensweiseDas Projekt unterstützt die marokkanische Forstbehörde beim Aufbau wirksamer Verwaltungsstrukturen und Verfahren zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Schutzgebiete. Im Zusammenspiel zwischen den nationalen und regionalen Beratungskomponenten werden konzeptionell-strategische Elemente in die Praxis umgesetzt. Die so gewonnenen Erfahrungen werden zur Weiterentwicklung der nationalen Strategie herangezogen. Wirkung – Was bisher erreicht wurde2003 erhielt der Nationalpark Toubkal eine autonome Verwaltung. Unter Federführung des Projektes wurde ein modernes Gesetz zum Schutzgebietsmanagement erarbeitet, das sich gerade in der parlamentarischen Abstimmung befindet. In Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Reiseveranstaltern konkretisiert sich derzeit die Vermarktung alternativer Tourismusprodukte für den Nationalpark Souss Massa. Zwischen Forstbehörde und Tourismusministerium wurde eine strukturierte Kooperation begonnen, um Ökotourismus im ländlichen Raum und in den Schutzgebieten zu entwickeln. Das Hochkommissariat hat 2004 den Prozess der Organisationsentwicklung, der bisher auf die vom Projekt betreuten Parks beschränkt war, zu einem landesweiten Anliegen aufgewertet: Schutzgebietsmanagement soll konzeptionell und institutionell auf allen Ebenen der Forstbehörde verankert werden. AdresseDr. Hermann Fickinger
Die Ergebnisse dieses Projektes sind Grundlage für das NachfolgeprojektWeiterführende Informationen
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