GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.

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GIZ Weltweit > Afrika südlich der Sahara > Tschad

GIZ-Büro Tschad

Landesdirektor/in
Herr Klaus Dallmer
E-Mail: Klaus.Dallmer@giz.de

Standort
Bureau de la GIZ à N'Djaména
3ème Arrondissement
Quartier Klemat
Rue 3258, Porte 247
N'Djamena - Tschad

Postanschrift
Boite Postale 123
N'Djaména
Tschad

Tel.: +235 526035
Fax: +235 523350
E-Mail: giz-tschad@giz.de

Tschad

Tschad, Afrika südlich der Sahara. © GTZ 2004.

Die GTZ arbeitet im Tschad seit 1986 im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Außerdem arbeitet die GTZ im Auftrag internationaler Organisationen. Für diese Aufträge ist der Geschäftsbereich GTZ International Services verantwortlich.

Der Tschad ist mit zahlreichen entwicklungshemmenden Problemen konfrontiert. Dazu gehören eine hohe Analphabetenrate, ungenügender Zugang zu medizinischen Grunddiensten und hygienisch einwandfreiem Trinkwasser. Der Tschad weist weltweit eine der höchsten Sterblichkeitsraten bei Kindern bis fünf Jahren auf.

Die wirtschaftliche Entwicklung des Landes wird einerseits dadurch beschränkt, dass der Tschad ein Binnenland ist (der nächste Hafen ist 1.700 Kilometer entfernt), anderseits aber bei einer Grösse von 1.2 Millionen Quadratkilometern nur über rund 600 Kilometer asphaltierte Straßen verfügt. Dadurch ist der Transport von Personen und Waren sehr erschwert und kommt während der Regenzeit phasenweise zum Erliegen.

Der hohe Bevölkerungsdruck und die extensive Wirtschaftsweise führen zu einer zunehmenden Degradierung der natürlichen Ressourcen im Süden des Landes. Im Norden   ist eine fortschreitende Wüstenbildung zu beobachten, die das Funktionieren der landwirtschaftlichen Betriebssysteme stark behindert.

Vor diesem Hintergrund und nach Abstimmung zwischen der deutschen und tschadischen Regierung konzentriert sich die Arbeit der GTZ derzeit auf den Schwerpunkt Ländliche Entwicklung in den Regionen Mayo-Kebbi und Ouaddai/Biltine.

Die GTZ leistet zu diesem Schwerpunkt Beiträge durch ein Programm, das in der südlichen Region Mayo-Kebbi West und der nordöstlichen Region Ouaddai/Biltine angesiedelt ist. Darüber hinaus werden Projekte im Grundbildungsbereich und zur Förderung der Dezentralisierung durchgeführt. Hinzu kommt die Förderung von Aktivitäten zu sektorübergreifenden Themen wie HIV/AIDS Prävention, Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung und Förderung von Kindern und Jugendlichen.

Bei der Vorbereitung, Durchführung und Bewertung von Vorhaben der Technischen Zusammenarbeit in Tschad setzt die GTZ Konzepte und Instrumente zur Orientierung auf Wirkung ein.

Im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit dem Tschad arbeitet die GTZ mit folgenden Kooperationspartnern zusammen:

  • KfW Entwicklungsbank
  • Deutscher Entwicklungsdienst (DED)

Die GTZ führt ebenfalls Projekte für die folgenden internationalen Organisationen durch:

  • United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR)
  • World Bank
  • Agence française de développement (AfD)

Seit 1991 ist die GTZ mit einem Büro in N’Djaména vertreten.


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