Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Die GTZ und Afrika: Eine erfolgreiche Partnerschaft
Benin, Côte d’Ivoire, die Demokratische Republik Kongo. Das sind drei von 17 afrikanischen Staaten für die vor inzwischen einem halben Jahrhundert der Weg in die Unabhängigkeit begann – mit denkbar ungünstigen Ausgangsbedingungen. Die Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Unabhängigkeit sind nun beendet. Was bleibt, ist die Frage, wo der Kontinent heute steht. Und welche Rolle spielt das deutsche Engagement in Afrika dabei? Ein Einblick in die Vielfalt der deutsch-afrikanischen Zusammenarbeit. Polizeistrukturen und Baumwollsiegel Die GTZ engagiert sich in vielen der afrikanischen Jubiläumsländer mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten: vom Auftrag Flüchtlingen eine Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen über den Aufbau von Polizeistrukturen bis hin zur Entwicklung von Qualitätsstandards für die Baumwollproduktion. Konflikt-Frühwarnsystem für die Afrikanische Union Ein wichtiges Handlungsfeld ist auch die Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union (AU). Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die GTZ sie u.a. dabei, ein kontinentales Konflikt-Frühwarnsystem einzurichten. Dank der gemeinsamen Anstrengungen, konnte die AU in den letzten Jahren in nahezu allen aufkeimenden Konflikten frühzeitig durch Mediation vermitteln. Grenzmanagement schafft klare Verhältnisse Im Auftrag des Auswärtigen Amtes beschäftigt sich die GTZ mit offenen Grenzfragen. „Gerade wenn Bodenschätze wie Öl, Erdgas oder wertvolle Metalle im Spiel sind, führt das schnell zu Konflikten zwischen den Staaten, die diese Schätze für sich reklamieren“, erklärt Projektleiterin Christiane Gerber vom „German African Border Project“ (GABP). Das Programm hat sich zum Ziel gesetzt, in sechs Pilotländern Ost- und Westafrikas die Grenzen zu definieren und zu markieren. 200 Kilometer Grenze zwischen Mali und Burkina Faso stehen bereits fest. Diese positiven Ergebnisse machen deutlich, dass eine erfolgreiche Zusammenarbeit trotz der schwierigen Voraussetzungen, die in vielen afrikanischen Ländern herrschen, möglich ist. Mehr über die Arbeit der GTZ in den Jubiläumsländern:
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