Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Ansprechpartner
Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie von:
Programm Sozial- und Umweltstandards Tel.: +49 6196 79-1459 Fax: +49 6196 79-6132 E-Mail: social-ecological-standards@giz.de |
Programm Sozial- und Ökostandards
Sozial- und Ökostandards kennt jedes Kind vom Siegel auf der Biomilch oder dem RUGMARK Zeichen unterm Teppich. Standards sorgen für effizientere, umweltgerechtere und sozialverträglichere Produktionsbedingungen rund um den Globus. Mit dem Kauf von Produkten, die nachweislich sozial- und umweltverträglich hergestellt werden, unterstützen Verbraucherinnen und Verbraucher nachhaltige Entwicklungschancen. Unter globalisierten Wettbewerbsbedingungen fallen Mindeststandards für Arbeitnehmer und die Umwelt häufig unter den Tisch. Nationale Gesetzgeber sind mit der Aufgabe, internationales Arbeitsrecht oder Umweltvorgaben einzuhalten, oft überfordert. Dafür wächst das Interesse und die Bereitschaft der Privatwirtschaft, freiwillig Standards einzuhalten. Die Einführung von Standards ist in vielen Branchen schon in vollem Gange. Stets beginnen sie mit einem gesellschaftlichen Aushandlungsprozess, an dem alle betroffenen Akteure beteiligt werden. Das gilt sowohl bei einem Verhaltenskodex für Unternehmen als auch bei einem Siegel für ökologisch und fair gehandelten Kaffee oder einem Label für nachhaltige Waldwirtschaft. Immer steht dahinter ein Kompromiss zwischen dem ökologisch Verträglichen, sozial Gerechten und wirtschaftlich Tragfähigen. Damit sind Standards ein erfolgreiches Gestaltungsinstrument in der Entwicklungspolitik, da sie das Leitbild nachhaltiger Entwicklung in konkreten Schritten umsetzen und diese messbar machen.
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Aus der Praxis |